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Europaweiter Tag des Notrufs am 11.2.
(Schloß Holte-Stukenbrock; 10.02.2022)
Viele von Ihnen kennen sicherlich noch die 5-W-Fragen die für das Absetzten eines Notrufs in der Erste-Hilfe-Ausbildungen gelehrt wurden.
Diese Abfrage hat sich vor einiger Zeit in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Die Rettungsleitstellen arbeiten nun mit der sogenannten „strukturierten Notrufabfrage“. Hier beginnt der Notruf immer mit dem Satz „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, in welcher Stadt befindet sich der Notfallort?“.
Der Anrufer wird nach dem Prinzip „die Leitstelle
Am Tag des Notrufs können Sie von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr live hinter die Kulissen der Kreisleitstelle Gütersloh blicken.
Folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen des Kreises Gütersloh.
#112live #kreisleitstellegütersloh
Diese Abfrage hat sich vor einiger Zeit in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Die Rettungsleitstellen arbeiten nun mit der sogenannten „strukturierten Notrufabfrage“. Hier beginnt der Notruf immer mit dem Satz „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, in welcher Stadt befindet sich der Notfallort?“.
Der Anrufer wird nach dem Prinzip „die Leitstelle
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fragt und Sie antworten“ durch das Gespräch geführt und so erhält der Mitarbeitende alle wichtigen Informationen.Am Tag des Notrufs können Sie von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr live hinter die Kulissen der Kreisleitstelle Gütersloh blicken.
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#112live #kreisleitstellegütersloh
Impfen, statt schimpfen: Einsatzkräfte in NRW rufen zur Impfung auf
(Schloß Holte-Stukenbrock; 31.01.2022)
Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur
Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.
Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur
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und der kritischen Infrastruktur übernehmen die Frauen und Männer der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK sowie des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Verantwortung für sich und für andere. Über 140.000 ehrenamtliche Kräfte sind in diesen Hilfsorganisationen aktiv und bilden damit eine tragende Säule für die funktionierende Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen eine sehr hohe Impfbereitschaft, um ihre Aufgaben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können.Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.
Notrufnummern in mehreren Bundesländern gestört
(Schloß Holte-Stukenbrock; 11.11.2021)
Detmold/Düsseldorf: Nach dem Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 von Polizei und Feuerwehr sind in Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen seit etwa 7 Uhr offenbar keine Störungen mehr gemeldet worden. Ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei sagte auf Anfrage, eine entsprechende Mitteilung der Telekom werde aber noch verifiziert.
Von dpa/WB
Deshalb seien alle Kräfte des Nachtdienstes der Polizeibehörden vorerst weiter im Dienst. „Wir haben weiter alles an Präsenz, was wir haben,
In weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen waren am Donnerstagmorgen die Notrufe der Feuerwehr (112) und der Polizei (110) ausgefallen. Das meldete unter anderem NINA, die Warn-App des Bundes, gegen 5.45 Uhr. Ostwestfalen-Lippe war laut NINA-Mitteilungen bis auf den Kreis Minden-Lübbecke betroffen. Im Notfall wurde auf örtliche Nummern verwiesen. In den Kreisen Lippe und Paderborn wurde in OWL zuerst Entwarnung gegeben.
Nach dem bundesweiten Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 von Polizei und Feuerwehr sind die Störungen nach Angaben der Telekom in allen betroffenen Gebieten behoben. „Es gab am frühen Morgen eine Störung“, erklärte ein Telekom-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage. „Diese ist mittlerweile behoben.“ Die Analyse laufe, fügte er hinzu, ohne nähere Details zu nennen. Nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist die Telekom für die Notrufnummern zuständig.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/notrufe-der-feuerwehr-und-der-polizei-ausgefallen-2489220
Detmold/Düsseldorf: Nach dem Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 von Polizei und Feuerwehr sind in Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen seit etwa 7 Uhr offenbar keine Störungen mehr gemeldet worden. Ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei sagte auf Anfrage, eine entsprechende Mitteilung der Telekom werde aber noch verifiziert.Von dpa/WB
Deshalb seien alle Kräfte des Nachtdienstes der Polizeibehörden vorerst weiter im Dienst. „Wir haben weiter alles an Präsenz, was wir haben,
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auf den Straßen.“ Die Ursache der Störung sei noch unklar, hatte es am frühen Morgen geheißen. Bürgerinnen und Bürger wurden gebeten, sich während der Störung direkt bei den Polizeistellen vor Ort zu melden.In weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen waren am Donnerstagmorgen die Notrufe der Feuerwehr (112) und der Polizei (110) ausgefallen. Das meldete unter anderem NINA, die Warn-App des Bundes, gegen 5.45 Uhr. Ostwestfalen-Lippe war laut NINA-Mitteilungen bis auf den Kreis Minden-Lübbecke betroffen. Im Notfall wurde auf örtliche Nummern verwiesen. In den Kreisen Lippe und Paderborn wurde in OWL zuerst Entwarnung gegeben.
Nach dem bundesweiten Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 von Polizei und Feuerwehr sind die Störungen nach Angaben der Telekom in allen betroffenen Gebieten behoben. „Es gab am frühen Morgen eine Störung“, erklärte ein Telekom-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage. „Diese ist mittlerweile behoben.“ Die Analyse laufe, fügte er hinzu, ohne nähere Details zu nennen. Nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist die Telekom für die Notrufnummern zuständig.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/notrufe-der-feuerwehr-und-der-polizei-ausgefallen-2489220
Asphaltfräse in Baustelle umgekippt
(Schloß Holte-Stukenbrock; 27.10.2021)
Schloß-Holte Stukenbrock/Bielefeld: Die A33 war nach einem Unfall im Baustellenbereich in Schloß Holte-Stukenbrock am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Die Bergung dauerte bis etwa 19 Uhr an, so die Polizei.
Von Christian Müller, Quelle: Westfalen-Blatt.
Laut Polizei ereignete sich der Unfall Mittwochmittag gegen 12 Uhr. Auf einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock war eine Asphaltfräse umgekippt. Verletzt wurde niemand. Aus dem Gerät
Da sich Treibstoff und Betriebsmittel an der Baustelle verteilten, wurden das Umweltamt und die Feuerwehr hinzugezogen. Um 14.30 Uhr sperrten Autobahnpolizisten die A33 im betroffenen Abschnitt, um zwei Autokräne für die Bergung der Maschine in Stellung zu bringen. In Schloß Holte-Stukenbrock kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus.
Gegen 17 Uhr konnte die Fräse mit zwei Autokränen wieder aufgerichtet werden. Offenbar war sie in Schieflage geraten und dann umgestürzt. Wie hoch die Schäden an Maschine und Umwelt liegen, konnte noch nicht beziffert werden. An der Havariestelle wurde der Boden ausgekoffert, teilte die Polizei mit.
Auf der A33 zwischen Stukenbrock-Senne und dem Kreuz Bielefeld staute es sich auf mehreren Kilometern Länge. Ein Sprecher der Autobahnpolizei teilte auf Anfrage mit, dass die A33 für den Rückbau der Kräne und die Begutachtung der Schäden bis 19 Uhr gesperrt blieb.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/bielefeld/a33-nach-unfall-bis-zum-abend-komplett-gesperrt-2468815
Schloß-Holte Stukenbrock/Bielefeld: Die A33 war nach einem Unfall im Baustellenbereich in Schloß Holte-Stukenbrock am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Die Bergung dauerte bis etwa 19 Uhr an, so die Polizei.Von Christian Müller, Quelle: Westfalen-Blatt.
Laut Polizei ereignete sich der Unfall Mittwochmittag gegen 12 Uhr. Auf einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock war eine Asphaltfräse umgekippt. Verletzt wurde niemand. Aus dem Gerät
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entwich eine große Menge Diesel.Da sich Treibstoff und Betriebsmittel an der Baustelle verteilten, wurden das Umweltamt und die Feuerwehr hinzugezogen. Um 14.30 Uhr sperrten Autobahnpolizisten die A33 im betroffenen Abschnitt, um zwei Autokräne für die Bergung der Maschine in Stellung zu bringen. In Schloß Holte-Stukenbrock kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus.
Gegen 17 Uhr konnte die Fräse mit zwei Autokränen wieder aufgerichtet werden. Offenbar war sie in Schieflage geraten und dann umgestürzt. Wie hoch die Schäden an Maschine und Umwelt liegen, konnte noch nicht beziffert werden. An der Havariestelle wurde der Boden ausgekoffert, teilte die Polizei mit.
Auf der A33 zwischen Stukenbrock-Senne und dem Kreuz Bielefeld staute es sich auf mehreren Kilometern Länge. Ein Sprecher der Autobahnpolizei teilte auf Anfrage mit, dass die A33 für den Rückbau der Kräne und die Begutachtung der Schäden bis 19 Uhr gesperrt blieb.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/bielefeld/a33-nach-unfall-bis-zum-abend-komplett-gesperrt-2468815
Hilfe kommt von ganz oben
(Schloß Holte-Stukenbrock; 25.10.2021)
„Wir holen Sie hier raus, irgendwie!“. In 13 Metern Höhe beruhigen Feuerwehrleute eine „verletzte Person“, die in einer Trage festgeschnallt wird. Diese lassen die Retter langsam und gleichmäßig in die Tiefe gleiten. Ein Kamerad hangelt sich mit den Füßen an der Wand nach unten, um das Gleichgewicht des „Patienten“ zu stützen.
Von Uschi Mickley, Quelle: Westfalen-Blatt.
Passanten, die am Samstag an der Dechant-Brill-Straße vorbeikommen, staunen nicht schlecht. Fast im Minutentakt
Unter der Leitung von Ausbilder Markus Hahne gilt es für zehn Kameraden, ihre Kenntnisse im Rahmen des Sonderlehrgangs zur „einfachen Absicherung aus Höhen und Tiefen“ aufzufrischen. „Wir arbeiten immer mit einem gespiegelten, also doppelten Sicherungssystem. Falls ein Seil reißt, ist noch ein zweites in Reserve“, erläutert Markus Hahne, Experte für Höhenrettung bei der Berufsfeuerwehr Gütersloh.
Währenddessen ziehen die Feuerwehrmänner an der Vorrichtung Seile stramm und hängen Karabinerhaken ein. Claus Oberteicher, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, ist zufrieden mit dem Verlauf des Probetags. „Es ist wichtig, das Erlernte regelmäßig zu trainieren, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.“ Fabian Johann-vor-der-Brüggen, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte, pflichtet ihm bei.
Der neue Turm wurde Anfang 2020 auf dem Gelände der Feuerwehr Schloß Holte aufgestellt. „Der Turm ist eine absolute Bereicherung für die Feuerwehr“, betonen beide übereinstimmend. Die 13,40 Meter hohe Stahlkonstruktion bietet alles, was eine Einsatztruppe zum Üben benötigt. Das Gebäude verfügt über zwei Balkone und drei Fensteröffnungen. Die Brandschützer können nun trainieren, Schlauchleitungen in einem Treppenhaus zu verlegen, sowie Menschen über Fenster und Treppenhäuser zu retten.
Eine Seite des Turms ist mit einer Holzfassade versehen. „Bei den Vermessungen haben wir uns an Original-Gebäuden orientiert, um ein Training unter realen Bedingungen zu ermöglichen“, führt Claus Oberteicher aus. Er ergänzt: „Wir können jetzt viel öfter üben. Das spart Zeit und Fahrzeuge bleiben im Ort einsatzbereit“. Insgesamt hat der Turm 160.000 Euro gekostet. Die Pflasterungen um das Fundament sowie die Installation von Elektrik und Beleuchtung wurden von der Freiwilligen Feuerwehr in Eigenleistung erbracht.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/hilfe-kommt-von-ganz-oben-2464779
„Wir holen Sie hier raus, irgendwie!“. In 13 Metern Höhe beruhigen Feuerwehrleute eine „verletzte Person“, die in einer Trage festgeschnallt wird. Diese lassen die Retter langsam und gleichmäßig in die Tiefe gleiten. Ein Kamerad hangelt sich mit den Füßen an der Wand nach unten, um das Gleichgewicht des „Patienten“ zu stützen.Von Uschi Mickley, Quelle: Westfalen-Blatt.
Passanten, die am Samstag an der Dechant-Brill-Straße vorbeikommen, staunen nicht schlecht. Fast im Minutentakt
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werden scheinbar hilflose Personen abgeseilt. So spektakulär der Einsatz auch anmutet, es ist eine Übung. Auf dem neuen Turm hat die Freiwillige Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock trainiert, Menschen aus großen Höhen und Tiefen zu retten. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Patient als lebensgroßer Dummy.Unter der Leitung von Ausbilder Markus Hahne gilt es für zehn Kameraden, ihre Kenntnisse im Rahmen des Sonderlehrgangs zur „einfachen Absicherung aus Höhen und Tiefen“ aufzufrischen. „Wir arbeiten immer mit einem gespiegelten, also doppelten Sicherungssystem. Falls ein Seil reißt, ist noch ein zweites in Reserve“, erläutert Markus Hahne, Experte für Höhenrettung bei der Berufsfeuerwehr Gütersloh.
Währenddessen ziehen die Feuerwehrmänner an der Vorrichtung Seile stramm und hängen Karabinerhaken ein. Claus Oberteicher, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, ist zufrieden mit dem Verlauf des Probetags. „Es ist wichtig, das Erlernte regelmäßig zu trainieren, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.“ Fabian Johann-vor-der-Brüggen, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte, pflichtet ihm bei.
Der neue Turm wurde Anfang 2020 auf dem Gelände der Feuerwehr Schloß Holte aufgestellt. „Der Turm ist eine absolute Bereicherung für die Feuerwehr“, betonen beide übereinstimmend. Die 13,40 Meter hohe Stahlkonstruktion bietet alles, was eine Einsatztruppe zum Üben benötigt. Das Gebäude verfügt über zwei Balkone und drei Fensteröffnungen. Die Brandschützer können nun trainieren, Schlauchleitungen in einem Treppenhaus zu verlegen, sowie Menschen über Fenster und Treppenhäuser zu retten.
Eine Seite des Turms ist mit einer Holzfassade versehen. „Bei den Vermessungen haben wir uns an Original-Gebäuden orientiert, um ein Training unter realen Bedingungen zu ermöglichen“, führt Claus Oberteicher aus. Er ergänzt: „Wir können jetzt viel öfter üben. Das spart Zeit und Fahrzeuge bleiben im Ort einsatzbereit“. Insgesamt hat der Turm 160.000 Euro gekostet. Die Pflasterungen um das Fundament sowie die Installation von Elektrik und Beleuchtung wurden von der Freiwilligen Feuerwehr in Eigenleistung erbracht.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/hilfe-kommt-von-ganz-oben-2464779
Lkw-Unfall auf der A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock
(Schloß Holte-Stukenbrock; 11.10.2021)
Am Montagmorgen mussten Autofahrer auf der A33 viel Geduld aufbringen. Nach einem Lkw-Unfall staute es sich bei Schloß Holte-Stukenbrock auf mehreren Kilometern Länge. Die A33 war mehrere Stunden gesperrt.
Von Christian Müller, Quelle: Westfalen-Blatt.
Am frühen Montagmorgen geriet ein Lkw-Fahrer (24) mit seinem 40-Tonner aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kam auf der Leitplanke zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Der Laster aus Niedersachsen war mit sechs
Autobahnpolizisten sperrten ab etwa 5.30 Uhr den rechten Fahrstreifen zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne. In Fahrtrichtung Paderborn staute es sich auf mindestens sieben Kilometern Länge.
Autofahrer mussten mit einer Zeitverzögerung von rund einer Stunde rechnen oder die Autobahn 33 bereits ab dem Kreuz Bielefeld weiträumig umfahren. Auch in den Stadtgebieten von Schloß Holte-Stukenbrock und Hövelhof kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus. Die von der Polizei empfohlene Umleitung U64 war teils völlig überlastet.
Ein erster Bergungsversuch des havarierten Lasters schlug fehl, da über der Unfallstelle eine Hochspannungsleitung verläuft. Der eingesetzte Bergekran hatte nicht genügend Sicherheitsabstand zu den stromführenden Leitungen. Die Spannungsversorgung abzuschalten war keine Option.
Polizeisprecher Fabian Rickel erklärte zum nächsten Versuch, die Leitplanke an dieser Stelle zurückzubauen und den Lkw mit einer Seilwinde eines Abschleppers zu bergen. Der Lkw hatte die Leitplanke auf einer Länge von rund 100 Metern plattgewalzt. Für diese Arbeiten wurden mehrere Stunden anvisiert.
Für die Bergung wurde gegen 9.30 Uhr die Richtungsfahrbahn Paderborn/Brilon komplett gesperrt werden. Die Polizei hatte vorher die im Stau stehenden die Unfallstelle passieren lassen. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei machten die A33 ab Schloß Holte-Stukenbrock dicht. Es staute sich teils bis zum Autobahnkreuz Bielefeld (A2/A33).
Feuerwehrkräfte aus Schloß Holte-Stukenbrock pumpten den Dieseltank leer, weil dieser durch die Havarie beschädigt wurde. Die Brandbekämpfer stellten den Brandschutz sicher und demontierten Teile der Leitplanke, um den Lkw aus seiner misslichen befreien zu können.
Um 10.30 Uhr wurde der Lkw Stück für Stück mit einer Seilweinde aus dem Grün gezogen. Die Pannenhelfer begannen im Anschluss die Kardanwelle auszubauen, um den 40 Tonnen-Lkw von der Autobahn zu schleppen. Nachdem der Laster abgeschleppt wurde, reinigten die Mitarbeiter der Autobahnmeiterei die Fahrbahn. Trümmer und ausgelaufene Betriebsstoffe mussten entfernt werden.
Stefan Wiesing vom Abschleppdienst Thorwesten machte den Lkw wieder rollfähig. Der 49-jährige Routinier berichtete, wären die Hochspannungsleitungen nicht dagewesen, hätten sie den Lkw mit einem Kran an den drei Achsen hochgehoben und abgefahren.
"Das wären vielleicht zwei Stunden Arbeit gewesen. Aber hier kann ich keinen Kran aufbauen. Da sich der Lkw die Luftschläuche aufgeschnitten hatte und die Bremsen blockierten, brauchten wir Platz für die Bergung. Und das ging leider nur mit einer Vollsperrung. Für meine Kollegen und mich, sowie den Verkehrsteilnehmern wäre das sonst viel zu gefährlich."
Im Rückstau der Unfallstelle kam es am Vormittag unweit der Abfahrt Schloß Holte-Stukenbrock zu einem Auffahrunfall von zwei Lastwagen, von denen einer abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde auch bei diesem Unfall niemand. An der Stelle sollten die im Stau stehenden von der Autobahn abgeleitet werden. Es kam zu weiteren Verzögerungen.
Dann ging deutlich schneller als geplant: Um 12.45 Uhr (geplant war 15 Uhr) kam die fast schon erlösende Nachricht der Autobahnpolizei für alle Autofahrer und Anwohner der Umleitungsstrecke. Die Vollsperrung der Autobahn 33 zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne wurde aufgehoben. In der Baustelle waren wieder beide Fahrstreifen befahrbar. Zum entstandenen Gesamtsachschaden gibt es noch keine Aussagen.
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/lkw-unfall-auf-der-a33-bei-schloss-holte-stukenbrock-2448053
Am Montagmorgen mussten Autofahrer auf der A33 viel Geduld aufbringen. Nach einem Lkw-Unfall staute es sich bei Schloß Holte-Stukenbrock auf mehreren Kilometern Länge. Die A33 war mehrere Stunden gesperrt.Von Christian Müller, Quelle: Westfalen-Blatt.
Am frühen Montagmorgen geriet ein Lkw-Fahrer (24) mit seinem 40-Tonner aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kam auf der Leitplanke zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Der Laster aus Niedersachsen war mit sechs
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Tonnen Wattestäbchen beladen.Autobahnpolizisten sperrten ab etwa 5.30 Uhr den rechten Fahrstreifen zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne. In Fahrtrichtung Paderborn staute es sich auf mindestens sieben Kilometern Länge.
Autofahrer mussten mit einer Zeitverzögerung von rund einer Stunde rechnen oder die Autobahn 33 bereits ab dem Kreuz Bielefeld weiträumig umfahren. Auch in den Stadtgebieten von Schloß Holte-Stukenbrock und Hövelhof kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus. Die von der Polizei empfohlene Umleitung U64 war teils völlig überlastet.
Ein erster Bergungsversuch des havarierten Lasters schlug fehl, da über der Unfallstelle eine Hochspannungsleitung verläuft. Der eingesetzte Bergekran hatte nicht genügend Sicherheitsabstand zu den stromführenden Leitungen. Die Spannungsversorgung abzuschalten war keine Option.
Polizeisprecher Fabian Rickel erklärte zum nächsten Versuch, die Leitplanke an dieser Stelle zurückzubauen und den Lkw mit einer Seilwinde eines Abschleppers zu bergen. Der Lkw hatte die Leitplanke auf einer Länge von rund 100 Metern plattgewalzt. Für diese Arbeiten wurden mehrere Stunden anvisiert.
Für die Bergung wurde gegen 9.30 Uhr die Richtungsfahrbahn Paderborn/Brilon komplett gesperrt werden. Die Polizei hatte vorher die im Stau stehenden die Unfallstelle passieren lassen. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei machten die A33 ab Schloß Holte-Stukenbrock dicht. Es staute sich teils bis zum Autobahnkreuz Bielefeld (A2/A33).
Feuerwehrkräfte aus Schloß Holte-Stukenbrock pumpten den Dieseltank leer, weil dieser durch die Havarie beschädigt wurde. Die Brandbekämpfer stellten den Brandschutz sicher und demontierten Teile der Leitplanke, um den Lkw aus seiner misslichen befreien zu können.
Um 10.30 Uhr wurde der Lkw Stück für Stück mit einer Seilweinde aus dem Grün gezogen. Die Pannenhelfer begannen im Anschluss die Kardanwelle auszubauen, um den 40 Tonnen-Lkw von der Autobahn zu schleppen. Nachdem der Laster abgeschleppt wurde, reinigten die Mitarbeiter der Autobahnmeiterei die Fahrbahn. Trümmer und ausgelaufene Betriebsstoffe mussten entfernt werden.
Stefan Wiesing vom Abschleppdienst Thorwesten machte den Lkw wieder rollfähig. Der 49-jährige Routinier berichtete, wären die Hochspannungsleitungen nicht dagewesen, hätten sie den Lkw mit einem Kran an den drei Achsen hochgehoben und abgefahren.
"Das wären vielleicht zwei Stunden Arbeit gewesen. Aber hier kann ich keinen Kran aufbauen. Da sich der Lkw die Luftschläuche aufgeschnitten hatte und die Bremsen blockierten, brauchten wir Platz für die Bergung. Und das ging leider nur mit einer Vollsperrung. Für meine Kollegen und mich, sowie den Verkehrsteilnehmern wäre das sonst viel zu gefährlich."
Im Rückstau der Unfallstelle kam es am Vormittag unweit der Abfahrt Schloß Holte-Stukenbrock zu einem Auffahrunfall von zwei Lastwagen, von denen einer abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde auch bei diesem Unfall niemand. An der Stelle sollten die im Stau stehenden von der Autobahn abgeleitet werden. Es kam zu weiteren Verzögerungen.
Dann ging deutlich schneller als geplant: Um 12.45 Uhr (geplant war 15 Uhr) kam die fast schon erlösende Nachricht der Autobahnpolizei für alle Autofahrer und Anwohner der Umleitungsstrecke. Die Vollsperrung der Autobahn 33 zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne wurde aufgehoben. In der Baustelle waren wieder beide Fahrstreifen befahrbar. Zum entstandenen Gesamtsachschaden gibt es noch keine Aussagen.
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/lkw-unfall-auf-der-a33-bei-schloss-holte-stukenbrock-2448053
Schloß Holte-Stukenbrock