Fünf Verletzte bei Karambolage auf A 33
(Schloß Holte-Stukenbrock; 21.08.2025)
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A33 hat am Donnerstagnachmittag fünf Verletzte gefordert. Mehrere Autos waren beteiligt, die Autobahn musste gut 90 Minuten voll gesperrt werden.
Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (21. August) gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn 33 zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock-Senne.
Die Strecke in Fahrtrichtung Brilon musste 90 Minuten vollständig gesperrt werden, ein Rettungshubschrauber landete direkt an der Unfallstelle.
Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei konnte der 28-jährige Fahrer eines VW-Bulli aus Hövelhof seinen Firmenwagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen, als er kurz hinter der Brücke Wolfsweg unterwegs war und ein vorausfahrender 56-Jähriger aus Hövelhof seinen schwarzen Skoda auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen musste.
Der Bulli krachte auf einen schwarzen Skoda. Anschließend fuhren laut Polizei eine 30-Jährige aus Nienburg/Weser, ein 38-Jähriger aus Melle und ein 64-Jähriger aus Moormerland mit seinem VW Golf ebenfalls in die Unfallfahrzeuge.
Nach den ersten Notrufen entsandte die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh mehrere Rettungswagen. Als sich das Ausmaß des Unfalls zeigte, wurde das Modul „Massenanfall von Verletzten“ für bis zu zehn Patienten ausgelöst.
Neben zahlreichen Rettungs- und Krankentransportwagen waren auch der Leitende Notarzt des Kreises Gütersloh, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Hilfsorganisationen vor Ort. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 landete nahe der Unfallstelle, der Notarzt sichtete die Patienten.
Rund ein Dutzend Feuerwehrleute des Löschzugs Schloß Holte rückten unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Brandt aus.
Sie unterstützten den Rettungsdienst und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Theismann machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Lebensbedrohliche Verletzungen trug niemand davon. „Die Beifahrerin aus dem VW Golf wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Vier weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt“, informierte die Polizei am Donnerstagabend. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahnpolizei sperrte die A33 in Richtung Süden für rund eineinhalb Stunden. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnkreuz Bielefeld auf 15 Kilometern Länge. Erst gegen 17.40 Uhr konnte die Strecke komplett wieder freigegeben werden.
Auch auf der Oerlinghauser Straße kam es zu erheblichen Behinderungen. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/autos-verletzte-karambolage-a33-rettungshubschrauber-3375783

Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (21. August) gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn 33 zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock-Senne.
Die Strecke in Fahrtrichtung Brilon musste 90 Minuten vollständig gesperrt werden, ein Rettungshubschrauber landete direkt an der Unfallstelle.
Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei konnte der 28-jährige Fahrer eines VW-Bulli aus Hövelhof seinen Firmenwagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen, als er kurz hinter der Brücke Wolfsweg unterwegs war und ein vorausfahrender 56-Jähriger aus Hövelhof seinen schwarzen Skoda auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen musste.
Der Bulli krachte auf einen schwarzen Skoda. Anschließend fuhren laut Polizei eine 30-Jährige aus Nienburg/Weser, ein 38-Jähriger aus Melle und ein 64-Jähriger aus Moormerland mit seinem VW Golf ebenfalls in die Unfallfahrzeuge.
Nach den ersten Notrufen entsandte die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh mehrere Rettungswagen. Als sich das Ausmaß des Unfalls zeigte, wurde das Modul „Massenanfall von Verletzten“ für bis zu zehn Patienten ausgelöst.
Neben zahlreichen Rettungs- und Krankentransportwagen waren auch der Leitende Notarzt des Kreises Gütersloh, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Hilfsorganisationen vor Ort. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 landete nahe der Unfallstelle, der Notarzt sichtete die Patienten.
Rund ein Dutzend Feuerwehrleute des Löschzugs Schloß Holte rückten unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Brandt aus.
Sie unterstützten den Rettungsdienst und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Theismann machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Lebensbedrohliche Verletzungen trug niemand davon. „Die Beifahrerin aus dem VW Golf wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Vier weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt“, informierte die Polizei am Donnerstagabend. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahnpolizei sperrte die A33 in Richtung Süden für rund eineinhalb Stunden. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnkreuz Bielefeld auf 15 Kilometern Länge. Erst gegen 17.40 Uhr konnte die Strecke komplett wieder freigegeben werden.
Auch auf der Oerlinghauser Straße kam es zu erheblichen Behinderungen. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/autos-verletzte-karambolage-a33-rettungshubschrauber-3375783
Im Stau nach schwerem Unfall: Oldtimer brennt vollständig aus
(Schloß Holte-Stukenbrock; 21.08.2025)
Ein 52 Jahre alter Fiat 124 Sport ist am Donnerstagnachmittag auf der Schlossstraße vollständig ausgebrannt. Der 67-jährige Fahrer konnte sich unverletzt retten.
Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt.
Ein seltener Oldtimer ist am Donnerstagnachmittag in Schloß Holte vollständig in Flammen aufgegangen. Der 52 Jahre alte Fiat 124 Sport brannte gegen 17.50 Uhr auf der Schlossstraße lichterloh aus.
Motorprobleme im Stop-and-go-Verkehr führen zum Fahrzeugbrand. Der 67-jährige Fahrer blieb unverletzt, für das Fahrzeug gab es jedoch keine Rettung mehr.
Nach Angaben der Polizei war der Mann zuvor auf der Oerlinghauser Straße unterwegs. Wegen eines schweren Unfalls auf der A33 hatte sich der Verkehr dort bereits bis in die Innenstadt gestaut, die Fahrt ging nur im Stop-and-go-Modus weiter.
Das ständige Anfahren und Abbremsen brachte den Motor des Oldtimers offenbar an seine Grenzen. „Der Wagen fing an zu stottern, und dann sah ich plötzlich Rauch“, schilderte der Fahrer später.
Als die Flammen im Bereich des Schlosses aufloderten, alarmierte ein Passant sofort die Feuerwehr. Für den Löschzug Schloß Holte war es der zweite Einsatz innerhalb kurzer Zeit – erst kurz zuvor hatten die ehrenamtlichen Kräfte einen Unfall auf der A33 abgearbeitet.
Zwei von insgesamt zwölf Einsatzkräften rüsteten sich bereits während der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen.
Doch trotz des schnellen Eingreifens war der Fiat nicht mehr zu retten.
Der Brand zerstörte das Fahrzeug vollständig, auch die Fahrgastzelle wurde in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Schlossstraße für rund eine Stunde.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/oldtimer-flammen-brand-feuerwehr-totalschaden-3376081

Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt.
Ein seltener Oldtimer ist am Donnerstagnachmittag in Schloß Holte vollständig in Flammen aufgegangen. Der 52 Jahre alte Fiat 124 Sport brannte gegen 17.50 Uhr auf der Schlossstraße lichterloh aus.
Motorprobleme im Stop-and-go-Verkehr führen zum Fahrzeugbrand. Der 67-jährige Fahrer blieb unverletzt, für das Fahrzeug gab es jedoch keine Rettung mehr.
Nach Angaben der Polizei war der Mann zuvor auf der Oerlinghauser Straße unterwegs. Wegen eines schweren Unfalls auf der A33 hatte sich der Verkehr dort bereits bis in die Innenstadt gestaut, die Fahrt ging nur im Stop-and-go-Modus weiter.
Das ständige Anfahren und Abbremsen brachte den Motor des Oldtimers offenbar an seine Grenzen. „Der Wagen fing an zu stottern, und dann sah ich plötzlich Rauch“, schilderte der Fahrer später.
Als die Flammen im Bereich des Schlosses aufloderten, alarmierte ein Passant sofort die Feuerwehr. Für den Löschzug Schloß Holte war es der zweite Einsatz innerhalb kurzer Zeit – erst kurz zuvor hatten die ehrenamtlichen Kräfte einen Unfall auf der A33 abgearbeitet.
Zwei von insgesamt zwölf Einsatzkräften rüsteten sich bereits während der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen.
Doch trotz des schnellen Eingreifens war der Fiat nicht mehr zu retten.
Der Brand zerstörte das Fahrzeug vollständig, auch die Fahrgastzelle wurde in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Schlossstraße für rund eine Stunde.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/oldtimer-flammen-brand-feuerwehr-totalschaden-3376081
Feuerwehr übt mit Geflüchteten
(Schloß Holte-Stukenbrock; 14.08.2025)
Nach einem Brand im Februar in einer Unterkunft sorgt die Freiwillige Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock für Aufklärung: 64 Geflüchtete lernen den sicheren Umgang mit Feuer, Rauch und Löschgeräten – vom Fettbrand bis zum Feuerlöscher.
Von Uschi Mickley, Westfalen-Blatt
Ein Löschzugfahrzeug und ein Einsatzfahrzeug samt Ausrüstung zur Brandschutzerziehung stehen auf dem Gelände an der Kaunitzer Straße und ziehen die Blicke der Neuankömmlinge auf sich. 64 Geflüchtete, darunter viele Kinder, hören aufmerksam zu, als Daniel Kammertöns, Leiter der Feuerwehr, das Wort ergreift.
Zunächst mahnt er zu Wachsamkeit: Schilder zum Brandschutz in der Gemeinschaftsküche seien teilweise durch Schränke verdeckt – ein Risiko im Notfall. Kammertöns bittet um Nachbesserung, denn jede Information kann im Ernstfall Leben retten.
Anschließend demonstrieren Kammertöns, seine Tochter Pauline Kammertöns und Feuerwehranwärter Tristan Lüke den sicheren Umgang mit brennendem Fett. „Brennendes Fett niemals mit Waser". Die Geflüchteten dürfen anschließend selbst Hand anlegen. Unter Anleitung lernen sie, die Flammen mit einem Deckel ersticken – eine Erfahrung, die für viele staunend und überraschend einfach wirkt. Auch der Umgang mit Feuerlöschern wird geübt: Haare und Schals nach hinten, Sicherung lösen, Spritze ansetzen, Windrichtung beachten und gezielt auf den Brandherd richten. Viele nutzen die Gelegenheit, den Löschvorgang gefahrlos auszuprobiereser löschen“, betont Kammertöns. Bei der Vorführung schießt eine Stichflamme in die Höhe, sobald Wassertropfen auf die Pfanne treffen.
Zu Beginn der Schulung wurde ein Rauchhaus aufgebaut, das wie ein Puppenhaus den Querschnitt eines Wohnhauses zeigt. Dort lernen die Kinder und Erwachsenen, wie schnell Brandrauch sich ausbreitet und wie man sich davor schützt.
Ein kleiner Junge darf eine Atemschutzmaske ausprobieren, um zu spüren, wie es sich im Notfall anfühlt, gerettet zu werden. „Wenn es brennt: schnell allen anderen Bescheid sagen, die Tür schließen, raus aus dem Haus und die 112 anrufen“, lautet einer der wichtigsten Tipps, die sich im Ernstfall als lebensrettend erweisen können
Besonders die Kinder stehen im Fokus: Sie verfügen oft über bessere Deutschkenntnisse als ihre Eltern und können die Verhaltensregeln weitergeben. „So erreichen wir auch die Eltern“, erklärt Kammertöns.
Nach dem Brand im Februar hat die Stadt ein Grillverbot auf dem Gelände erlassen. Die Schäden an der Hauswand sind noch sichtbar und wurden bislang nur provisorisch versorgt. Eine mögliche Brandursache: glühende Kohle, die in einen Müllcontainer geworfen wurde, so Vermutungen der Anwohnerin Giesela Hörster. Organisiert wurde die Schulung von der Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist, die mit mehreren Helfern vor Ort war.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/feuerwehr-uebung-gefluechteten-brand-vorbeugung-3370304

Von Uschi Mickley, Westfalen-Blatt
Ein Löschzugfahrzeug und ein Einsatzfahrzeug samt Ausrüstung zur Brandschutzerziehung stehen auf dem Gelände an der Kaunitzer Straße und ziehen die Blicke der Neuankömmlinge auf sich. 64 Geflüchtete, darunter viele Kinder, hören aufmerksam zu, als Daniel Kammertöns, Leiter der Feuerwehr, das Wort ergreift.
Zunächst mahnt er zu Wachsamkeit: Schilder zum Brandschutz in der Gemeinschaftsküche seien teilweise durch Schränke verdeckt – ein Risiko im Notfall. Kammertöns bittet um Nachbesserung, denn jede Information kann im Ernstfall Leben retten.
Anschließend demonstrieren Kammertöns, seine Tochter Pauline Kammertöns und Feuerwehranwärter Tristan Lüke den sicheren Umgang mit brennendem Fett. „Brennendes Fett niemals mit Waser". Die Geflüchteten dürfen anschließend selbst Hand anlegen. Unter Anleitung lernen sie, die Flammen mit einem Deckel ersticken – eine Erfahrung, die für viele staunend und überraschend einfach wirkt. Auch der Umgang mit Feuerlöschern wird geübt: Haare und Schals nach hinten, Sicherung lösen, Spritze ansetzen, Windrichtung beachten und gezielt auf den Brandherd richten. Viele nutzen die Gelegenheit, den Löschvorgang gefahrlos auszuprobiereser löschen“, betont Kammertöns. Bei der Vorführung schießt eine Stichflamme in die Höhe, sobald Wassertropfen auf die Pfanne treffen.
Zu Beginn der Schulung wurde ein Rauchhaus aufgebaut, das wie ein Puppenhaus den Querschnitt eines Wohnhauses zeigt. Dort lernen die Kinder und Erwachsenen, wie schnell Brandrauch sich ausbreitet und wie man sich davor schützt.
Ein kleiner Junge darf eine Atemschutzmaske ausprobieren, um zu spüren, wie es sich im Notfall anfühlt, gerettet zu werden. „Wenn es brennt: schnell allen anderen Bescheid sagen, die Tür schließen, raus aus dem Haus und die 112 anrufen“, lautet einer der wichtigsten Tipps, die sich im Ernstfall als lebensrettend erweisen können
Besonders die Kinder stehen im Fokus: Sie verfügen oft über bessere Deutschkenntnisse als ihre Eltern und können die Verhaltensregeln weitergeben. „So erreichen wir auch die Eltern“, erklärt Kammertöns.
Nach dem Brand im Februar hat die Stadt ein Grillverbot auf dem Gelände erlassen. Die Schäden an der Hauswand sind noch sichtbar und wurden bislang nur provisorisch versorgt. Eine mögliche Brandursache: glühende Kohle, die in einen Müllcontainer geworfen wurde, so Vermutungen der Anwohnerin Giesela Hörster. Organisiert wurde die Schulung von der Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist, die mit mehreren Helfern vor Ort war.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/feuerwehr-uebung-gefluechteten-brand-vorbeugung-3370304

29.08.25 07:30 - LKW
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FR Osnabrück
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