
News
Feuerwehr rüstet für schwieriges Gelände auf
(Schloß Holte-Stukenbrock; 28.03.2026)
Ob Waldbrand, Stromausfall oder vermisste Personen – mit dem neuen geländegängigen Fahrzeug (UTV) und dem strategischen Ausbau von Rettungspunkten will die Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock schneller und gezielter helfen.
Von Erol Kamisli, Westfalen-Blatt
Der schmale Waldweg ist matschig, tiefe Spurrillen ziehen sich durch den Boden. Für normale Einsatzfahrzeuge ist hier Schluss. Doch genau dort, wo Straßen enden, beginnen oft die schwierigsten Einsätze. Künftig soll die Feuerwehr
Mehr als 50.000 Euro kostet das UTV, ein Teil der Summe wird durch Fördermittel aus dem Katastrophenschutz abgefedert.
Für Feuerwehrchef Daniel Kammertöns ist die Investition richtig und notwendig: „Wir haben immer wieder Lagen, in denen wir mit klassischen Fahrzeugen nicht weiterkommen. Das UTV schließt diese Lücke.“
Die robusten, kompakten Fahrzeuge sind echte Allrounder und kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Gelände unwegsam ist – etwa in Wäldern, auf Feldern oder bei großflächigen Schadenslagen. „Gerade bei Stromausfällen oder wenn Kommunikationsnetze gestört sind, können wir mit solchen Fahrzeugen Erkundungsfahrten durchführen oder Nachrichten überbringen“, erklärt Kammertöns.
Auch bei der Suche nach vermissten Personen oder kleineren Bränden abseits befestigter Wege leistet das UTV wertvolle Dienste.
Der Kreis Gütersloh verfügt insgesamt über zehn UTVs vom Land NRW, die Freiwillige Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock besitzt einen eigenen Geländewagen. Das Fahrzeug ist sehr geländegängig; schon bei Übungsfahrten haben Einsatzkräfte, darunter Stephan Athens vom Löschzug Schloß Holte, das UTV getestet.
Auf der Tragfläche können verletzte Personen per Trage transportiert werden, und ein aufsetzbares Löschmodul unterstützt Löscharbeiten im Wald.
Dass solche Fähigkeiten gebraucht werden, zeigte ein Einsatz vor einigen Monaten: Ein Autofahrer war im Stadtgebiet von der Straße abgekommen und landete mit seinem Wagen im Wald. Die Rettung gestaltete sich schwierig – nicht zuletzt wegen des unwegsamen Geländes. „Solche Einsätze machen deutlich, wie wichtig es ist, schnell und flexibel reagieren zu können“, so Athens. „Mit dem UTV können wir künftig direkt an solche Einsatzorte gelangen“, meint Kleinhans.
Ziel ist es, auch in außergewöhnlichen Lagen handlungsfähig zu bleiben – etwa bei großflächigen Stromausfällen oder Naturereignissen. Dabei spielen auch die 50 Rettungspunkte in Schloß Holte-Stukenbrock eine entscheidende Rolle, um schnelle Orientierung und sichere Zufahrten zu gewährleisten.
Neben der Technik steht für Kammertöns vor allem eines im Fokus: die Menschen hinter dem Fahrzeug. „Das beste Fahrzeug nützt nichts ohne gut ausgebildete Kräfte“, betont er. „Unsere Einsatzkräfte werden intensiv geschult, damit sie das UTV sicher und effektiv einsetzen können.“
Für die Feuerwehr ist das UTV weit mehr als eine technische Ergänzung. Es steht für die Anpassung an neue Herausforderungen und den Anspruch, auch unter schwierigen Bedingungen schnell helfen zu können. Oder wie Kammertöns zusammenfasst: „Am Ende geht es immer darum, Menschen in Not zu erreichen. Und genau dabei hilft uns dieses Fahrzeug entscheidend.“
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/feuerwehr-gelaende-rettung-fahrzeug-utv-3522219
Ob Waldbrand, Stromausfall oder vermisste Personen – mit dem neuen geländegängigen Fahrzeug (UTV) und dem strategischen Ausbau von Rettungspunkten will die Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock schneller und gezielter helfen.Von Erol Kamisli, Westfalen-Blatt
Der schmale Waldweg ist matschig, tiefe Spurrillen ziehen sich durch den Boden. Für normale Einsatzfahrzeuge ist hier Schluss. Doch genau dort, wo Straßen enden, beginnen oft die schwierigsten Einsätze. Künftig soll die Feuerwehr
...mehr
Schloß Holte-Stukenbrock genau hier besser vorbereitet sein – mit einem sogenannten UTV, einem geländegängigen Utility Task Vehicle.Mehr als 50.000 Euro kostet das UTV, ein Teil der Summe wird durch Fördermittel aus dem Katastrophenschutz abgefedert.
Für Feuerwehrchef Daniel Kammertöns ist die Investition richtig und notwendig: „Wir haben immer wieder Lagen, in denen wir mit klassischen Fahrzeugen nicht weiterkommen. Das UTV schließt diese Lücke.“
Die robusten, kompakten Fahrzeuge sind echte Allrounder und kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Gelände unwegsam ist – etwa in Wäldern, auf Feldern oder bei großflächigen Schadenslagen. „Gerade bei Stromausfällen oder wenn Kommunikationsnetze gestört sind, können wir mit solchen Fahrzeugen Erkundungsfahrten durchführen oder Nachrichten überbringen“, erklärt Kammertöns.
Auch bei der Suche nach vermissten Personen oder kleineren Bränden abseits befestigter Wege leistet das UTV wertvolle Dienste.
Der Kreis Gütersloh verfügt insgesamt über zehn UTVs vom Land NRW, die Freiwillige Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock besitzt einen eigenen Geländewagen. Das Fahrzeug ist sehr geländegängig; schon bei Übungsfahrten haben Einsatzkräfte, darunter Stephan Athens vom Löschzug Schloß Holte, das UTV getestet.
Auf der Tragfläche können verletzte Personen per Trage transportiert werden, und ein aufsetzbares Löschmodul unterstützt Löscharbeiten im Wald.
Dass solche Fähigkeiten gebraucht werden, zeigte ein Einsatz vor einigen Monaten: Ein Autofahrer war im Stadtgebiet von der Straße abgekommen und landete mit seinem Wagen im Wald. Die Rettung gestaltete sich schwierig – nicht zuletzt wegen des unwegsamen Geländes. „Solche Einsätze machen deutlich, wie wichtig es ist, schnell und flexibel reagieren zu können“, so Athens. „Mit dem UTV können wir künftig direkt an solche Einsatzorte gelangen“, meint Kleinhans.
Ziel ist es, auch in außergewöhnlichen Lagen handlungsfähig zu bleiben – etwa bei großflächigen Stromausfällen oder Naturereignissen. Dabei spielen auch die 50 Rettungspunkte in Schloß Holte-Stukenbrock eine entscheidende Rolle, um schnelle Orientierung und sichere Zufahrten zu gewährleisten.
Neben der Technik steht für Kammertöns vor allem eines im Fokus: die Menschen hinter dem Fahrzeug. „Das beste Fahrzeug nützt nichts ohne gut ausgebildete Kräfte“, betont er. „Unsere Einsatzkräfte werden intensiv geschult, damit sie das UTV sicher und effektiv einsetzen können.“
Für die Feuerwehr ist das UTV weit mehr als eine technische Ergänzung. Es steht für die Anpassung an neue Herausforderungen und den Anspruch, auch unter schwierigen Bedingungen schnell helfen zu können. Oder wie Kammertöns zusammenfasst: „Am Ende geht es immer darum, Menschen in Not zu erreichen. Und genau dabei hilft uns dieses Fahrzeug entscheidend.“
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/feuerwehr-gelaende-rettung-fahrzeug-utv-3522219
143 Einsätze im Dienst für die Bürger
(Schloß Holte-Stukenbrock; 24.01.2026)
Einen Groß-, fünf Mittel- und 16 Kleinbrände haben die Aktiven des Löschzuges Stukenbrock im vergangenen Jahr gelöscht. Das hat während der Jahreshauptversammlung des Löschzuges stellvertretender Löschzugführer Leon Siek berichtet.
Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Neben den 22 Brandeinsätzen wurden 43 Hilfeleistungseinsätze abgearbeitet, 13 Ölspuren abgestreut und 24 Brandsicherheitswachen gehalten. 33 Mal rückten die Stukenbrocker aus, um die Kameraden in Schloß Holte zu unterstützen,
Diese Zahlen, so Siek, mag er eigentlich gar nicht so gerne in der Zeitung lesen. Denn eine Feuerwehr zeichne sich nicht in erster Linie durch die Anzahl der Stunden oder Einsätze aus, sondern durch die Menschen, die sie leisten. „Diese Menschen – das sind bei uns aktuell 62 Aktive, zehn Frauen und 52 Männer, die im vergangenen Jahr gemeinsam 143 Einsätze bewältigt haben“, sagt Siek. „Und gerade in einer Zeit, in der viele eher auf sich selbst schauen, fände ich es eigentlich schöner, wenn am Montagabend nicht ganz viele abgeschreckt sind, sondern wir zehn Anrufe und fünfzehn Mails von Menschen bekommen, die sagen: Da will ich mitmachen.“ Die Mailadresse für alle Interessierten: Markus.Sander@fw-shs.de. Übungsabende sind jeweils der erste und dritte Mittwoch im Monat am Feuerwehrhaus am Kreisverkehr Spellerstraße/Paderborner Straße.
Bürgermeister Olaf Junker bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz, ebenso wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Teismann aus Gütersloh. Letzterer gab auch einen Überblick über das Geschehen auf Kreisebene.
Die Schriftführer Nick Strothmann und Melina Schlepper nahmen Feuerwehrleute und Gäste mit auf eine Zeitreise durch die unterschiedlichen Einsätze vergangenes Jahr, aber auch die geselligen und sportlichen Aktivitäten wurden nicht vergessen.
Feuerwehrchef Daniel Kammertöns hatte sich auf die Versammlung besonders gefreut, konnte er in seinem Heimatlöschzug seine beiden Töchter befördern. Pauline Kammertöns und Johanna Bökamp wurden zur Feuerwehrfrau ernannt, Ben Brink, Tristan Lüke, Tobias Hunkenschroeder und Daniel Rutz zum Feuerwehrmann. Theresa Kammertöns ist nun Oberfeuerwehrfrau und Nick Strothmann Unterbrandmeister.
Wenn der Alarmpieper in voller Lautstärke schrillte, zögerten sie nicht – und das seit Jahrzehnten: Am Samstagabend verabschiedete der Löschzug Stukenbrock drei verdiente Feuerwehrleute aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung. Es sind Hermann-Joseph Jürgens, Martin Fockel und Rudolf Wulf. Über viele Jahrzehnte standen sie für den Löschzug Stukenbrock, aber vor allem für die Bevölkerung bereit – bei Bränden, Unfällen, Sturmschäden und unzähligen weiteren Einsätzen in Schloß Holte-Stukenbrock und Umgebung. Sie haben nachts den Melder gehört und aus dem Bett gesprungen, wenn andere geschlafen haben. Sie fuhren zu Einsätzen, wenn bei den meisten gerade Feierabend war.
Ihr Dienst bei der Feuerwehr war keine Freizeitbeschäftigung, sondern gelebtes Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitmenschen. In Ausbildungsdiensten, Lehrgängen und Übungen haben Jürgens, Fockel und Wulf ihr Wissen weitergegeben und damit die nächsten Generationen im Löschzug Stukenbrock geprägt. Viele der heute aktiven Feuerwehrleute haben bei Einsätzen an ihrer Seite gestanden und von ihrer Ruhe, Erfahrung und Kameradschaft gelernt.
Mit dem Wechsel in die Ehrenabteilung endet für die drei zwar der Einsatzdienst an vorderster Front – nicht aber ihre Verbundenheit zur Feuerwehr. Sie bleiben Teil der Gemeinschaft im Löschzug Stukenbrock, als Vorbilder, Ratgeber und geschätzte Kameraden. Löschzug- und Wehrführung bedankten sich bei dem Trio für jahrzehntelangen, zuverlässigen Dienst zum Schutz der Bürger. Ihr Engagement, ihre Opferbereitschaft und ihre Treue zur Feuerwehr hätten bleibende Spuren hinterlassen. Martin Fockel und Rudolf Wulf haben ihre Kinder auch für die Feuerwehr begeistert.
Peter Nementz wurde für sein 35-Jähriges Engagement mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Gold geehrt – überreicht von Bürgermeister Olaf Junker. Für sein zehnjähriges Engagement wurde Levin Diehn vom Verband der Feuerwehren NRW geehrt, er wurde 2015 Anwärter und vergangenes Jahr Gruppenführer (Brandmeister). Urkunden vom Verband erhielten ferner Ulrich Potthoff und der ehemalige Stadtbrandinspektor Bruno Wulf für 40 Jahre Feuerwehrdienst sowie Ferdinand Sander für 50 Jahre.
Ein besonderer Dank ging auch an das Team der Atemschutzwerkstatt. Yannic Mikus, Peter Nementz, Daniel Beckmann und Jannek Sander kümmern sich stets darum, dass die leeren Atemschutzflaschen aufgefüllt und die benutzten Masken desinfiziert werden.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/143-einsaetze-im-dienst-fuer-die-buerger-3479383
Einen Groß-, fünf Mittel- und 16 Kleinbrände haben die Aktiven des Löschzuges Stukenbrock im vergangenen Jahr gelöscht. Das hat während der Jahreshauptversammlung des Löschzuges stellvertretender Löschzugführer Leon Siek berichtet.Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Neben den 22 Brandeinsätzen wurden 43 Hilfeleistungseinsätze abgearbeitet, 13 Ölspuren abgestreut und 24 Brandsicherheitswachen gehalten. 33 Mal rückten die Stukenbrocker aus, um die Kameraden in Schloß Holte zu unterstützen,
...mehr
einmal wurde ein Einsatz außerhalb der Stadtgrenze unterstützt. 24 blinde Alarme sorgten dafür, dass der Löschzug insgesamt 143 Einsätze verzeichnete, 14 mehr als im Vorjahr und im Fünfjahresvergleich trauriger Höhepunkt.Diese Zahlen, so Siek, mag er eigentlich gar nicht so gerne in der Zeitung lesen. Denn eine Feuerwehr zeichne sich nicht in erster Linie durch die Anzahl der Stunden oder Einsätze aus, sondern durch die Menschen, die sie leisten. „Diese Menschen – das sind bei uns aktuell 62 Aktive, zehn Frauen und 52 Männer, die im vergangenen Jahr gemeinsam 143 Einsätze bewältigt haben“, sagt Siek. „Und gerade in einer Zeit, in der viele eher auf sich selbst schauen, fände ich es eigentlich schöner, wenn am Montagabend nicht ganz viele abgeschreckt sind, sondern wir zehn Anrufe und fünfzehn Mails von Menschen bekommen, die sagen: Da will ich mitmachen.“ Die Mailadresse für alle Interessierten: Markus.Sander@fw-shs.de. Übungsabende sind jeweils der erste und dritte Mittwoch im Monat am Feuerwehrhaus am Kreisverkehr Spellerstraße/Paderborner Straße.
Bürgermeister Olaf Junker bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz, ebenso wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Teismann aus Gütersloh. Letzterer gab auch einen Überblick über das Geschehen auf Kreisebene.
Die Schriftführer Nick Strothmann und Melina Schlepper nahmen Feuerwehrleute und Gäste mit auf eine Zeitreise durch die unterschiedlichen Einsätze vergangenes Jahr, aber auch die geselligen und sportlichen Aktivitäten wurden nicht vergessen.
Feuerwehrchef Daniel Kammertöns hatte sich auf die Versammlung besonders gefreut, konnte er in seinem Heimatlöschzug seine beiden Töchter befördern. Pauline Kammertöns und Johanna Bökamp wurden zur Feuerwehrfrau ernannt, Ben Brink, Tristan Lüke, Tobias Hunkenschroeder und Daniel Rutz zum Feuerwehrmann. Theresa Kammertöns ist nun Oberfeuerwehrfrau und Nick Strothmann Unterbrandmeister.
Wenn der Alarmpieper in voller Lautstärke schrillte, zögerten sie nicht – und das seit Jahrzehnten: Am Samstagabend verabschiedete der Löschzug Stukenbrock drei verdiente Feuerwehrleute aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung. Es sind Hermann-Joseph Jürgens, Martin Fockel und Rudolf Wulf. Über viele Jahrzehnte standen sie für den Löschzug Stukenbrock, aber vor allem für die Bevölkerung bereit – bei Bränden, Unfällen, Sturmschäden und unzähligen weiteren Einsätzen in Schloß Holte-Stukenbrock und Umgebung. Sie haben nachts den Melder gehört und aus dem Bett gesprungen, wenn andere geschlafen haben. Sie fuhren zu Einsätzen, wenn bei den meisten gerade Feierabend war.
Ihr Dienst bei der Feuerwehr war keine Freizeitbeschäftigung, sondern gelebtes Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitmenschen. In Ausbildungsdiensten, Lehrgängen und Übungen haben Jürgens, Fockel und Wulf ihr Wissen weitergegeben und damit die nächsten Generationen im Löschzug Stukenbrock geprägt. Viele der heute aktiven Feuerwehrleute haben bei Einsätzen an ihrer Seite gestanden und von ihrer Ruhe, Erfahrung und Kameradschaft gelernt.
Mit dem Wechsel in die Ehrenabteilung endet für die drei zwar der Einsatzdienst an vorderster Front – nicht aber ihre Verbundenheit zur Feuerwehr. Sie bleiben Teil der Gemeinschaft im Löschzug Stukenbrock, als Vorbilder, Ratgeber und geschätzte Kameraden. Löschzug- und Wehrführung bedankten sich bei dem Trio für jahrzehntelangen, zuverlässigen Dienst zum Schutz der Bürger. Ihr Engagement, ihre Opferbereitschaft und ihre Treue zur Feuerwehr hätten bleibende Spuren hinterlassen. Martin Fockel und Rudolf Wulf haben ihre Kinder auch für die Feuerwehr begeistert.
Peter Nementz wurde für sein 35-Jähriges Engagement mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Gold geehrt – überreicht von Bürgermeister Olaf Junker. Für sein zehnjähriges Engagement wurde Levin Diehn vom Verband der Feuerwehren NRW geehrt, er wurde 2015 Anwärter und vergangenes Jahr Gruppenführer (Brandmeister). Urkunden vom Verband erhielten ferner Ulrich Potthoff und der ehemalige Stadtbrandinspektor Bruno Wulf für 40 Jahre Feuerwehrdienst sowie Ferdinand Sander für 50 Jahre.
Ein besonderer Dank ging auch an das Team der Atemschutzwerkstatt. Yannic Mikus, Peter Nementz, Daniel Beckmann und Jannek Sander kümmern sich stets darum, dass die leeren Atemschutzflaschen aufgefüllt und die benutzten Masken desinfiziert werden.
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/143-einsaetze-im-dienst-fuer-die-buerger-3479383
Ehrenamt mit hoher Einsatzbereitschaft
(Schloß Holte-Stukenbrock; 17.01.2026)
Der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu 164 Einsätzen aus. Warum die Belastung dennoch höher war als zuvor und welche Kameraden befördert und geehrt wurden, zeigte die Jahresversammlung.
Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Zu 164 Einsätzen ist im vergangenen Jahr der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr ausgerückt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar sieben Einsätze weniger, da jedoch 22 Einsätze auf den Sturm im Juni 2024
Die 61 Kameraden wurden zu zwei Großbränden, 31 Mittel- und 41 Kleinbränden alarmiert. Dazu gesellten sich 59 Technische Hilfeleistungen, zwölf Wettereinsätze und elf Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes.
Acht sonstige Einsätze wie Brandsicherheitswachen vervollständigten die Statistik von Christina Schenkel und Jan-Christoph Dirks.
Insgesamt 8465 Stunden leisteten die Feuerwehrleute ehrenamtlich, 1400 mehr als im Vorjahr. Auf die Brandschutzaufklärung und -erziehung entfielen 209 Stunden, auf Lehrgänge und Fortbildungen 1593 Stunden. Auf Einsätze entfielen 2045 Stunden und auf Übungen und Dienste: 4096 Stunden.
Die Schriftführer gingen in ihrem Rückblick auch auf besondere Ereignisse in den zwölf Monaten ein, so auf die Verabschiedung der „alten“ Löschzugführung zu Jahresbeginn, den großen Dachgeschossbrand im Taubenweg im März sowie auf die erfolgreiche Jugendfeuerwehr, die im September die Orientierungsfahrt auf Kreisebene gewann. Feuerwehrchef Daniel Kammertöns bedankte sich bei seinen Kameraden für die große Einsatzbereitschaft und die großartige Unterstützung.
Daniel Kammertöns beförderte Hendrik Hüsing und Iliyan Semke zum Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann wurden Tim Eschengerd, Marlon Kleinegrauthoff, Andreas Kotz und zum Hauptfeuerwehrmann Philipp Steinbeck ernannt.
Stephan Athens agiert nun im Rang eines Unterbrandmeister. Beim Institut der Feuerwehr in Münster lernten Marcel Diekmann und Jan Christoph Dirks alles, was ein Gruppenführer wissen muss. Sie wurden zu Brandmeistern ernannt, Tobias Landwehr zum Brandinspektor.
Bei seiner Premiere lobte Bürgermeister Olaf Junker das große, ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute. Er überreichte Auszeichnungen vom NRW-Innenminister: Michael Weitekemper engagiert sich seit 25 Jahren in der Feuerwehr und erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber.
Andreas Athens, Lars Oesterwalbesloh und Jürgen Schnatmann sind bereits seit 35 Jahren dabei und erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Weil er sich schon seit zehn Jahren in der Feuerwehr engagiert und dabei viel Zeit in Lehrgänge und Fortbildungen investiert, wurde Marcel Diekmann vom Verband der Feuerwehren NRW mit dem Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet.
Werner Otto trägt seit 50 Jahren den blauen Rock der Feuerwehruniform und erhielt dafür eine Urkunde. Jürgen Sieweke und Rolf Oesterwalbesloh sind sogar seit 60 Jahren Mitglied der Feuerwehr und wurden ebenfalls geehrt.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/ehrenamt-einsatzbereitschaft-feuerwehr-schlossholte-bilanz-3474813
Der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu 164 Einsätzen aus. Warum die Belastung dennoch höher war als zuvor und welche Kameraden befördert und geehrt wurden, zeigte die Jahresversammlung.Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Zu 164 Einsätzen ist im vergangenen Jahr der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr ausgerückt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar sieben Einsätze weniger, da jedoch 22 Einsätze auf den Sturm im Juni 2024
...mehr
zurückzuführen sind, sprechen die Verantwortlichen insgesamt von einer Steigerung der Einsatzzahlen.Die 61 Kameraden wurden zu zwei Großbränden, 31 Mittel- und 41 Kleinbränden alarmiert. Dazu gesellten sich 59 Technische Hilfeleistungen, zwölf Wettereinsätze und elf Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes.
Acht sonstige Einsätze wie Brandsicherheitswachen vervollständigten die Statistik von Christina Schenkel und Jan-Christoph Dirks.
Insgesamt 8465 Stunden leisteten die Feuerwehrleute ehrenamtlich, 1400 mehr als im Vorjahr. Auf die Brandschutzaufklärung und -erziehung entfielen 209 Stunden, auf Lehrgänge und Fortbildungen 1593 Stunden. Auf Einsätze entfielen 2045 Stunden und auf Übungen und Dienste: 4096 Stunden.
Die Schriftführer gingen in ihrem Rückblick auch auf besondere Ereignisse in den zwölf Monaten ein, so auf die Verabschiedung der „alten“ Löschzugführung zu Jahresbeginn, den großen Dachgeschossbrand im Taubenweg im März sowie auf die erfolgreiche Jugendfeuerwehr, die im September die Orientierungsfahrt auf Kreisebene gewann. Feuerwehrchef Daniel Kammertöns bedankte sich bei seinen Kameraden für die große Einsatzbereitschaft und die großartige Unterstützung.
Daniel Kammertöns beförderte Hendrik Hüsing und Iliyan Semke zum Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann wurden Tim Eschengerd, Marlon Kleinegrauthoff, Andreas Kotz und zum Hauptfeuerwehrmann Philipp Steinbeck ernannt.
Stephan Athens agiert nun im Rang eines Unterbrandmeister. Beim Institut der Feuerwehr in Münster lernten Marcel Diekmann und Jan Christoph Dirks alles, was ein Gruppenführer wissen muss. Sie wurden zu Brandmeistern ernannt, Tobias Landwehr zum Brandinspektor.
Bei seiner Premiere lobte Bürgermeister Olaf Junker das große, ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute. Er überreichte Auszeichnungen vom NRW-Innenminister: Michael Weitekemper engagiert sich seit 25 Jahren in der Feuerwehr und erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber.
Andreas Athens, Lars Oesterwalbesloh und Jürgen Schnatmann sind bereits seit 35 Jahren dabei und erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Weil er sich schon seit zehn Jahren in der Feuerwehr engagiert und dabei viel Zeit in Lehrgänge und Fortbildungen investiert, wurde Marcel Diekmann vom Verband der Feuerwehren NRW mit dem Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet.
Werner Otto trägt seit 50 Jahren den blauen Rock der Feuerwehruniform und erhielt dafür eine Urkunde. Jürgen Sieweke und Rolf Oesterwalbesloh sind sogar seit 60 Jahren Mitglied der Feuerwehr und wurden ebenfalls geehrt.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/ehrenamt-einsatzbereitschaft-feuerwehr-schlossholte-bilanz-3474813
Großübung 2025
(Schloß Holte-Stukenbrock; 15.11.2025)
Großübung 2025 erfolgreich abgearbeitet!
Am gestrigen Tag wurden die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr SHS zu insgesamt 14 Übungseinsätzen alarmiert.
Ziel der Übung war es, eine Flächenlage nach einem schweren Unwetter realitätsnah nachzustellen.
Neben der Abarbeitung verschiedener Einsatzszenarien – Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und ABC-Lagen – wurde auch die Kommunikation mit dem Meldekopf (Einsatzzentrale der Feuerwehr) sowie der Kreisleitstelle intensiv
Auch eine reale Ölspur im Bereich des Kreuzkruges konnte während der Übung erfolgreich mit abgearbeitet werden.
Das Resümee: Einsatzgerät, Mannschaft und Kommunikation funktionierten hervorragend.
Wir danken allen Unterstützern!
Großübung 2025 erfolgreich abgearbeitet! Am gestrigen Tag wurden die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr SHS zu insgesamt 14 Übungseinsätzen alarmiert.
Ziel der Übung war es, eine Flächenlage nach einem schweren Unwetter realitätsnah nachzustellen.
Neben der Abarbeitung verschiedener Einsatzszenarien – Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und ABC-Lagen – wurde auch die Kommunikation mit dem Meldekopf (Einsatzzentrale der Feuerwehr) sowie der Kreisleitstelle intensiv
...mehr
geübt. Auch eine reale Ölspur im Bereich des Kreuzkruges konnte während der Übung erfolgreich mit abgearbeitet werden.
Das Resümee: Einsatzgerät, Mannschaft und Kommunikation funktionierten hervorragend.
Wir danken allen Unterstützern!
Nachwuchsretter siegen mit kreisweiter Spitzenleistung
(Schloß Holte-Stukenbrock; 20.09.2025)
Großer Erfolg für die Jugendfeuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh): Bei der Orientierungsfahrt auf Kreisebene holten die Nachwuchsretter den Sieg. Damit muss die Jugendfeuerwehr 2026 die Großveranstaltung selbst organisieren und ausrichten.
Von Erol Kamisli, Andreas Eickhoff; Westfalen-Blatt
Ein Fußball saust durch die Luft – gelenkt nur von einem kräftigen Wasserstrahl. Jubel bricht aus, als das Tor getroffen wird. So begann für viele der Höhepunkt der Orientierungsfahrt
Die Aufgaben waren nicht nur eine Herausforderung für Geschick und Koordination, sondern ein Wettkampf, der Spaß und Konzentration perfekt verband.
Am Ende gewann die Gruppe der Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock am Samstag (20. September) die Orientierungsfahrt in Herzebrock-Clarholz.
An allen sechs Stationen bewiesen die jungen Feuerwehrleute die besten Leistungen, das größte Geschick und die höchste Treffsicherheit. Auch die theoretischen Fragen löste das Team souverän.
Ob beim Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, bei kniffligen Erste-Hilfe-Aufgaben, beim Paddeln im Boot oder beim Versuch, einen Fußball mit einem gezielten Wasserstrahl ins Tor zu bugsieren – den Jugendlichen aus Schloß Holte-Stukenbrock gelangen die Aufgaben am besten und am schnellsten.
Insgesamt zehn Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreis hatten sich für das große Spektakel angemeldet. Jede Gruppe musste aus mindestens neun Mitgliedern im Alter zwischen zwölf und siebzehn Jahren bestehen.
Die Nachwuchsretter aus Herzebrock-Clarholz, die als Gewinner des Vorjahres die Orientierungsfahrt ausrichteten, nahmen die „Niederlage“ gegen die Kollegen aus Schloß Holte-Stukenbrock sportlich. „Wir wollten den anderen Gruppen auch mal eine Chance geben“, meinte Jugendfeuerwehrwart Lars Ahlke augenzwinkernd auf die Frage, warum die Mannschaft aus Schloß Holte-Stukenbrock sich am Ende klar durchsetzte.
Die Vorbereitung auf die Veranstaltung hatte die Verantwortlichen in Herzebrock-Clarholz über Wochen beschäftigt. Stationen im Gemeindegebiet mussten festgelegt, Spiele und Aufgaben durchdacht und Helfer organisiert werden. „Bei den Spielen steht der Teamgedanke im Vordergrund“, erklärt Ahlke. „Ein Einzelner kann dabei wenig ausrichten, nur gemeinsam gelingt es.“
Die vier Löschzüge der Stadt unterstützten die Jugendfeuerwehr tatkräftig. Rund 40 aktive Feuerwehrleute waren im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, die Stationen aufzubauen und wieder herzurichten.
Im Feuerwehrhaus liefen am Nachmittag die Fäden zusammen. Dort werteten die stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarte Lea Klöppenpieper und Daniel Reichelt die Ergebnisse aus. Punkt 16.30 Uhr übergab Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper schließlich den begehrten Pokal des Kreisbrandmeisters.
Als sich bei der Siegerehrung herausstellte, dass die Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock ganz oben auf dem Treppchen standen, kannte der Jubel keine Grenzen. Die jungen Teilnehmer rissen die Arme in die Höhe, Betreuer und Eltern applaudierten begeistert. Auch die stellvertretenden Jugendwarte Julia Lienen und Michael Weitekemper freuten sich über den Triumph – wenn auch etwas gelassener. Jugendwart Marcel Diekmann, der das Amt zu Beginn des Jahres übernommen hatte, war während des Wettbewerbs im Urlaub.
Mit dem Sieg sichert sich die Jugendfeuerwehr nicht nur den Pokal, sondern auch eine neue, große Verantwortung: 2026 muss die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock die Orientierungsfahrt auf Kreisebene selbst ausrichten. Eine Mammutaufgabe, auf die sich die Aktiven aber schon jetzt freuen. „Wir sind stolz auf unseren Nachwuchs. Es wartet viel Arbeit auf uns, doch wir werden die Aufgaben meistern“, sagte Daniel Kammertöns, Leiter der Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock.
Er sei stolz, dass die heimischen Nachwuchsretter, darunter auch sein Sohn Jannes, den Titel nach Schloß Holte-Stukenbrock geholt haben.
Die Orientierungsfahrten der Jugendfeuerwehren dienen der Förderung von Teamgeist, Geschicklichkeit und Feuerwehrwissen. Teilnehmen können Gruppen aus den Jugendfeuerwehren des Kreises, bestehend aus mindestens neun Mitgliedern im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Wettbewerbe umfassen Aufgaben wie Löschangriffe, Erste-Hilfe-Übungen, Paddelaufgaben, Zielübungen mit Wasserstrahl sowie theoretische Prüfungen. Die Orientierungsfahrten sind Bestandteil der Ausbildung der Nachwuchsfeuerwehren und bieten Erfahrungen im Umgang mit feuerwehrtypischen Aufgaben unter Wettkampfbedingungen.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/nachwuchsretter-sieg-kreis-spitzenleistung-nachwuchsretter-3396695
Großer Erfolg für die Jugendfeuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh): Bei der Orientierungsfahrt auf Kreisebene holten die Nachwuchsretter den Sieg. Damit muss die Jugendfeuerwehr 2026 die Großveranstaltung selbst organisieren und ausrichten.Von Erol Kamisli, Andreas Eickhoff; Westfalen-Blatt
Ein Fußball saust durch die Luft – gelenkt nur von einem kräftigen Wasserstrahl. Jubel bricht aus, als das Tor getroffen wird. So begann für viele der Höhepunkt der Orientierungsfahrt
...mehr
der Jugendfeuerwehren: Zwischen Paddelübungen, Löschangriffen nach Feuerwehr-Dienstvorschrift und kniffligen Erste-Hilfe-Aufgaben bewiesen die jungen Teilnehmer ihr Können und Teamgeist.Die Aufgaben waren nicht nur eine Herausforderung für Geschick und Koordination, sondern ein Wettkampf, der Spaß und Konzentration perfekt verband.
Am Ende gewann die Gruppe der Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock am Samstag (20. September) die Orientierungsfahrt in Herzebrock-Clarholz.
An allen sechs Stationen bewiesen die jungen Feuerwehrleute die besten Leistungen, das größte Geschick und die höchste Treffsicherheit. Auch die theoretischen Fragen löste das Team souverän.
Ob beim Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, bei kniffligen Erste-Hilfe-Aufgaben, beim Paddeln im Boot oder beim Versuch, einen Fußball mit einem gezielten Wasserstrahl ins Tor zu bugsieren – den Jugendlichen aus Schloß Holte-Stukenbrock gelangen die Aufgaben am besten und am schnellsten.
Insgesamt zehn Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreis hatten sich für das große Spektakel angemeldet. Jede Gruppe musste aus mindestens neun Mitgliedern im Alter zwischen zwölf und siebzehn Jahren bestehen.
Die Nachwuchsretter aus Herzebrock-Clarholz, die als Gewinner des Vorjahres die Orientierungsfahrt ausrichteten, nahmen die „Niederlage“ gegen die Kollegen aus Schloß Holte-Stukenbrock sportlich. „Wir wollten den anderen Gruppen auch mal eine Chance geben“, meinte Jugendfeuerwehrwart Lars Ahlke augenzwinkernd auf die Frage, warum die Mannschaft aus Schloß Holte-Stukenbrock sich am Ende klar durchsetzte.
Die Vorbereitung auf die Veranstaltung hatte die Verantwortlichen in Herzebrock-Clarholz über Wochen beschäftigt. Stationen im Gemeindegebiet mussten festgelegt, Spiele und Aufgaben durchdacht und Helfer organisiert werden. „Bei den Spielen steht der Teamgedanke im Vordergrund“, erklärt Ahlke. „Ein Einzelner kann dabei wenig ausrichten, nur gemeinsam gelingt es.“
Die vier Löschzüge der Stadt unterstützten die Jugendfeuerwehr tatkräftig. Rund 40 aktive Feuerwehrleute waren im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, die Stationen aufzubauen und wieder herzurichten.
Im Feuerwehrhaus liefen am Nachmittag die Fäden zusammen. Dort werteten die stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarte Lea Klöppenpieper und Daniel Reichelt die Ergebnisse aus. Punkt 16.30 Uhr übergab Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper schließlich den begehrten Pokal des Kreisbrandmeisters.
Als sich bei der Siegerehrung herausstellte, dass die Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock ganz oben auf dem Treppchen standen, kannte der Jubel keine Grenzen. Die jungen Teilnehmer rissen die Arme in die Höhe, Betreuer und Eltern applaudierten begeistert. Auch die stellvertretenden Jugendwarte Julia Lienen und Michael Weitekemper freuten sich über den Triumph – wenn auch etwas gelassener. Jugendwart Marcel Diekmann, der das Amt zu Beginn des Jahres übernommen hatte, war während des Wettbewerbs im Urlaub.
Mit dem Sieg sichert sich die Jugendfeuerwehr nicht nur den Pokal, sondern auch eine neue, große Verantwortung: 2026 muss die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock die Orientierungsfahrt auf Kreisebene selbst ausrichten. Eine Mammutaufgabe, auf die sich die Aktiven aber schon jetzt freuen. „Wir sind stolz auf unseren Nachwuchs. Es wartet viel Arbeit auf uns, doch wir werden die Aufgaben meistern“, sagte Daniel Kammertöns, Leiter der Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock.
Er sei stolz, dass die heimischen Nachwuchsretter, darunter auch sein Sohn Jannes, den Titel nach Schloß Holte-Stukenbrock geholt haben.
Die Orientierungsfahrten der Jugendfeuerwehren dienen der Förderung von Teamgeist, Geschicklichkeit und Feuerwehrwissen. Teilnehmen können Gruppen aus den Jugendfeuerwehren des Kreises, bestehend aus mindestens neun Mitgliedern im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Wettbewerbe umfassen Aufgaben wie Löschangriffe, Erste-Hilfe-Übungen, Paddelaufgaben, Zielübungen mit Wasserstrahl sowie theoretische Prüfungen. Die Orientierungsfahrten sind Bestandteil der Ausbildung der Nachwuchsfeuerwehren und bieten Erfahrungen im Umgang mit feuerwehrtypischen Aufgaben unter Wettkampfbedingungen.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/nachwuchsretter-sieg-kreis-spitzenleistung-nachwuchsretter-3396695
Fünf Verletzte bei Karambolage auf A 33
(Schloß Holte-Stukenbrock; 21.08.2025)
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A33 hat am Donnerstagnachmittag fünf Verletzte gefordert. Mehrere Autos waren beteiligt, die Autobahn musste gut 90 Minuten voll gesperrt werden.
Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (21. August) gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn 33 zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock-Senne.
Die Strecke in Fahrtrichtung Brilon musste 90 Minuten vollständig gesperrt werden, ein Rettungshubschrauber
Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei konnte der 28-jährige Fahrer eines VW-Bulli aus Hövelhof seinen Firmenwagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen, als er kurz hinter der Brücke Wolfsweg unterwegs war und ein vorausfahrender 56-Jähriger aus Hövelhof seinen schwarzen Skoda auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen musste.
Der Bulli krachte auf einen schwarzen Skoda. Anschließend fuhren laut Polizei eine 30-Jährige aus Nienburg/Weser, ein 38-Jähriger aus Melle und ein 64-Jähriger aus Moormerland mit seinem VW Golf ebenfalls in die Unfallfahrzeuge.
Nach den ersten Notrufen entsandte die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh mehrere Rettungswagen. Als sich das Ausmaß des Unfalls zeigte, wurde das Modul „Massenanfall von Verletzten“ für bis zu zehn Patienten ausgelöst.
Neben zahlreichen Rettungs- und Krankentransportwagen waren auch der Leitende Notarzt des Kreises Gütersloh, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Hilfsorganisationen vor Ort. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 landete nahe der Unfallstelle, der Notarzt sichtete die Patienten.
Rund ein Dutzend Feuerwehrleute des Löschzugs Schloß Holte rückten unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Brandt aus.
Sie unterstützten den Rettungsdienst und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Theismann machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Lebensbedrohliche Verletzungen trug niemand davon. „Die Beifahrerin aus dem VW Golf wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Vier weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt“, informierte die Polizei am Donnerstagabend. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahnpolizei sperrte die A33 in Richtung Süden für rund eineinhalb Stunden. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnkreuz Bielefeld auf 15 Kilometern Länge. Erst gegen 17.40 Uhr konnte die Strecke komplett wieder freigegeben werden.
Auch auf der Oerlinghauser Straße kam es zu erheblichen Behinderungen. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/autos-verletzte-karambolage-a33-rettungshubschrauber-3375783
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A33 hat am Donnerstagnachmittag fünf Verletzte gefordert. Mehrere Autos waren beteiligt, die Autobahn musste gut 90 Minuten voll gesperrt werden.Von Andreas Eickhoff, Westfalen-Blatt
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (21. August) gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn 33 zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock-Senne.
Die Strecke in Fahrtrichtung Brilon musste 90 Minuten vollständig gesperrt werden, ein Rettungshubschrauber
...mehr
landete direkt an der Unfallstelle.Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei konnte der 28-jährige Fahrer eines VW-Bulli aus Hövelhof seinen Firmenwagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen, als er kurz hinter der Brücke Wolfsweg unterwegs war und ein vorausfahrender 56-Jähriger aus Hövelhof seinen schwarzen Skoda auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen musste.
Der Bulli krachte auf einen schwarzen Skoda. Anschließend fuhren laut Polizei eine 30-Jährige aus Nienburg/Weser, ein 38-Jähriger aus Melle und ein 64-Jähriger aus Moormerland mit seinem VW Golf ebenfalls in die Unfallfahrzeuge.
Nach den ersten Notrufen entsandte die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh mehrere Rettungswagen. Als sich das Ausmaß des Unfalls zeigte, wurde das Modul „Massenanfall von Verletzten“ für bis zu zehn Patienten ausgelöst.
Neben zahlreichen Rettungs- und Krankentransportwagen waren auch der Leitende Notarzt des Kreises Gütersloh, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Hilfsorganisationen vor Ort. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 landete nahe der Unfallstelle, der Notarzt sichtete die Patienten.
Rund ein Dutzend Feuerwehrleute des Löschzugs Schloß Holte rückten unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Brandt aus.
Sie unterstützten den Rettungsdienst und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Theismann machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Lebensbedrohliche Verletzungen trug niemand davon. „Die Beifahrerin aus dem VW Golf wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Vier weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt“, informierte die Polizei am Donnerstagabend. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahnpolizei sperrte die A33 in Richtung Süden für rund eineinhalb Stunden. Der Verkehr staute sich bis zum Autobahnkreuz Bielefeld auf 15 Kilometern Länge. Erst gegen 17.40 Uhr konnte die Strecke komplett wieder freigegeben werden.
Auch auf der Oerlinghauser Straße kam es zu erheblichen Behinderungen. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro.
Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/autos-verletzte-karambolage-a33-rettungshubschrauber-3375783
Schloß Holte-Stukenbrock