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Kreis erhält Förderbescheid vom Land NRW
(Schloß Holte-Stukenbrock; 06.12.2024)
Gütersloh. Zur Schaffung einer interkommunalen Sondereinheit Krad hat Landrat Sven-Georg Adenauer am Freitag, 6. Dezember, den offiziellen Förderbescheid vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) entgegengenommen. Marc Berendes, Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, überreichte den Förderbescheid im Kreishaus Gütersloh. Das Land NRW sagt darin eine Förderung in Höhe des maximalen Betrags von 595.000 Euro zu. Das Besondere: das innovative Konzept ist in NRW bisher
Alle 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden haben sich an dem Förderkonzept beteiligt. Die Sondereinheit soll mit speziellen Motorrädern und All-Terrain-Fahrzeugen ausgestattet und bei größeren Katastrophen eingesetzt werden. Denkbare Einsatzszenarien sind Waldbrände, Einsätze im MANV-Fall – dem Massenanfall von Verletzten bei Unfällen oder Katastrophenlagen – oder Flächenlagen in Form von Hochwasser, Unwetter, Naturkatastrophen oder Ausfall jeglicher Art von Infrastruktur.
Von der Fördersumme sollen acht All-Terrain-Vehicles (ATV) und zwei Motorräder angeschafft werden. Die ATVs werden bei den Feuerwehren in Borgholzhausen, Halle/Westf., Steinhagen, Rietberg, Rheda-Wiedenbrück, Verl, Schloß Holte-Stukenbrock und in der Feuerwehrzentrale des Kreises Gütersloh in St. Vit stationiert. Die Motorräder bleiben beim Kreis und werden insbesondere für Lageerkundungen bei Einsätzen sowie Botendiensten zwischen dem Krisenstab, der Kreiseinsatzleitung und der Kreisleitstelle vorgehalten. Die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet ohne ATVs werden im Einsatzfall durch die Nachbarkommunen mitversorgt. Alle Fahrzeuge sollen interkommunal eingesetzt werden. Die ATVs sowie die Motorräder können schnell und flexibel transportiert werden und eignen sich besonders für den Einsatz in schwer befahrbarem Gelände. Sie sollen damit die Effektivität und Flexibilität der Gefahrenabwehr erhöhen.
Die Kommunen können weitere Module und Aufbauten für die ATVs anschaffen, um für mögliche Katastrophenfälle je nach Gegebenheiten vor Ort ausgestattet zu sein. Die Facette reicht dabei von Modulen zur Waldbrandbekämpfung bis hin zum Patiententransport.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf etwa 817.000 Euro. Die Anschaffung der Fahrzeuge, die persönliche Schutzkleidung sowie die Grundschulung werden von den Fördergeldern bezahlt. Die Kommunen tragen einen Eigenanteil in Höhe von 222.000 Euro für die Anschaffung von Zusatzmodulen, die Unterhaltung der Fahrzeuge und zur Weiterbildung des Personals. Die Umsetzung des Förderkonzepts startet voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres, damit die Sondereinheit Krad Ende 2025 bis Anfang 2026 einsatzbereit ist.
Bildzeile: Landrat Sven-Georg Adenauer (links) nimmt den Förderbescheid entgegen. (v. l.): Dr. Angela Lißner (Dezernentin Ordnung, Gesundheit und Bevölkerungsschutz), Hubert Erichlandwehr (Bürgermeister Schloß Holte-Stukenbrock und Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Christian Bremehr (Abteilung Bevölkerungsschutz), Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper, Marc Berendes (Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, Land NRW)
Foto: Kreis Gütersloh
Gütersloh. Zur Schaffung einer interkommunalen Sondereinheit Krad hat Landrat Sven-Georg Adenauer am Freitag, 6. Dezember, den offiziellen Förderbescheid vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) entgegengenommen. Marc Berendes, Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, überreichte den Förderbescheid im Kreishaus Gütersloh. Das Land NRW sagt darin eine Förderung in Höhe des maximalen Betrags von 595.000 Euro zu. Das Besondere: das innovative Konzept ist in NRW bisher ...mehr
einzigartig. „Ich bin stolz, dass wir als Kreis Gütersloh damit mal wieder eine Vorreiterrolle einnehmen“, freut sich Adenauer und bedankt sich für die Förderung.Alle 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden haben sich an dem Förderkonzept beteiligt. Die Sondereinheit soll mit speziellen Motorrädern und All-Terrain-Fahrzeugen ausgestattet und bei größeren Katastrophen eingesetzt werden. Denkbare Einsatzszenarien sind Waldbrände, Einsätze im MANV-Fall – dem Massenanfall von Verletzten bei Unfällen oder Katastrophenlagen – oder Flächenlagen in Form von Hochwasser, Unwetter, Naturkatastrophen oder Ausfall jeglicher Art von Infrastruktur.
Von der Fördersumme sollen acht All-Terrain-Vehicles (ATV) und zwei Motorräder angeschafft werden. Die ATVs werden bei den Feuerwehren in Borgholzhausen, Halle/Westf., Steinhagen, Rietberg, Rheda-Wiedenbrück, Verl, Schloß Holte-Stukenbrock und in der Feuerwehrzentrale des Kreises Gütersloh in St. Vit stationiert. Die Motorräder bleiben beim Kreis und werden insbesondere für Lageerkundungen bei Einsätzen sowie Botendiensten zwischen dem Krisenstab, der Kreiseinsatzleitung und der Kreisleitstelle vorgehalten. Die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet ohne ATVs werden im Einsatzfall durch die Nachbarkommunen mitversorgt. Alle Fahrzeuge sollen interkommunal eingesetzt werden. Die ATVs sowie die Motorräder können schnell und flexibel transportiert werden und eignen sich besonders für den Einsatz in schwer befahrbarem Gelände. Sie sollen damit die Effektivität und Flexibilität der Gefahrenabwehr erhöhen.
Die Kommunen können weitere Module und Aufbauten für die ATVs anschaffen, um für mögliche Katastrophenfälle je nach Gegebenheiten vor Ort ausgestattet zu sein. Die Facette reicht dabei von Modulen zur Waldbrandbekämpfung bis hin zum Patiententransport.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf etwa 817.000 Euro. Die Anschaffung der Fahrzeuge, die persönliche Schutzkleidung sowie die Grundschulung werden von den Fördergeldern bezahlt. Die Kommunen tragen einen Eigenanteil in Höhe von 222.000 Euro für die Anschaffung von Zusatzmodulen, die Unterhaltung der Fahrzeuge und zur Weiterbildung des Personals. Die Umsetzung des Förderkonzepts startet voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres, damit die Sondereinheit Krad Ende 2025 bis Anfang 2026 einsatzbereit ist.
Bildzeile: Landrat Sven-Georg Adenauer (links) nimmt den Förderbescheid entgegen. (v. l.): Dr. Angela Lißner (Dezernentin Ordnung, Gesundheit und Bevölkerungsschutz), Hubert Erichlandwehr (Bürgermeister Schloß Holte-Stukenbrock und Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Christian Bremehr (Abteilung Bevölkerungsschutz), Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper, Marc Berendes (Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, Land NRW)
Foto: Kreis Gütersloh
Maurice Müller erster hauptamtlicher Gerätewart
(Schloß Holte-Stukenbrock; 28.11.2024)
Schloß Holte-Stukenbrock, WB - Monika Schönfeld
Er ist die Traumbesetzung zum Traumzeitpunkt. Das sagt der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, Daniel Kammertöns, über Maurice Müller. Der ist seit dem 1. Oktober als Gerätewart der einzige hauptamtliche Mitarbeiter der Feuerwehr in der Stadt.
Hauptamtliche Gerätewarte sind inzwischen in vielen Freiwilligen Feuerwehren zu finden. Und das hat seinen Grund: Die ehrenamtlichen Kräfte, die alle einen anderen Hauptberuf
Maurice Müller (27) stammt aus Bad Salzuflen und ist „seit Ewigkeiten“ dort Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Er hat in Lemgo in einem Betrieb den Beruf des Nutzfahrzeug-Mechatronikers gelernt. Seit 2021 war er bereits hauptamtlicher Gerätewart der Feuerwehr der Stadt Lage. Da er aber in Hövelhof wohnt, kam für ihn die Stellenausschreibung der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock wie gerufen. „Ich habe mich hier beworben, weil ich damit einen wesentlich kürzeren Fahrtweg zur Arbeit habe“, sagt Maurice Müller.
Die Arbeit als Gerätewart sei interessant und spannend. „Ich bin für alles zuständig – von der Dienstkleidung, die nach Einsätzen gewaschen und imprägniert werden muss, bis hin zur Vorbereitung der TÜV-Abnahmen für die Fahrzeuge, aber auch für einzelne Geräte. Ich kümmere mich um die Dienstleister und Handwerker, die in den Feuerwehrgerätehäusern arbeiten und arbeite eng mit den ehrenamtlichen Gerätewarten Markus Eikenbusch und Kevin Schenkel zusammen.“ Maurice Müller unterstützt bei der Fahrzeugwartung und der Wartung aller Einsatzgeräte, achtet darauf, dass Prüffristen eingehalten und Ersatzbeschaffungen nach Ablauf der „Mindesthaltbarkeit“ getätigt werden.
„Da hat sich einiges aufgestaut, das nicht unter die Priorität 1 fällt“, sagt Kammertöns. Ein Beispiel: Auf jedes Fahrzeug gehören vier Fluchthauben, mit denen vor allem Kinder aus verqualmten Räumen gerettet werden. Die Hauben seien zwar nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit nicht unwirksam, aber er wolle nicht riskieren, dass die Feuerwehr davon eingeholt werde, wenn mal etwas nicht funktionieren sollte.
Maurice Müllers wichtigste Aufgabe wird die Administration sein. „Wir haben zum 1. Oktober ein neues Verwaltungsprogramm bekommen, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Maurice Müller eingestellt worden ist. Er lernt jetzt die Feuerwehr bis ins kleinste Detail kennen und wird vermutlich in zwei Jahren unabkömmlich sein“, sagt Daniel Kammertöns.
Maurice Müller ist für beide Löschzüge zuständig und pendelt nach Bedarf zwischen den Feuerwehrgerätehäusern Stukenbrock und Schloß Holte. Er fährt in der Freizeit Fahrrad und Motorrad und geht gern mit seinem Hund Cleo, einer Jack-Russell-Mix-Dame, spazieren.
Quelle: Westfalen-Blatt:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/maurice-mueller-erster-hauptamtlicher-geraetewart-3199908
Schloß Holte-Stukenbrock, WB - Monika SchönfeldEr ist die Traumbesetzung zum Traumzeitpunkt. Das sagt der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, Daniel Kammertöns, über Maurice Müller. Der ist seit dem 1. Oktober als Gerätewart der einzige hauptamtliche Mitarbeiter der Feuerwehr in der Stadt.
Hauptamtliche Gerätewarte sind inzwischen in vielen Freiwilligen Feuerwehren zu finden. Und das hat seinen Grund: Die ehrenamtlichen Kräfte, die alle einen anderen Hauptberuf
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haben und ihre Freizeit in den Dienst der Menschen stellen, sollen entlastet werden. „In ihrer Freizeit trainieren die Feuerwehrleute dafür, dass sie im Einsatz bei Bränden, Unfällen, Hilfeleistungen und Katastrophen effektiv helfen können. Dazu kommt die Zeit während der Einsätze. Dass man sich noch um die Ausrüstung kümmern muss, ist einfach zu viel“, sagt Kammertöns. Die Stelle eines hauptamtlichen Gerätewarts sei bereits im Brandschutzbedarfsplan von 2019 beschrieben und gefordert worden. Das sei den neuen Anforderungen des Gemeindefeuerwehrverbandes geschuldet.Maurice Müller (27) stammt aus Bad Salzuflen und ist „seit Ewigkeiten“ dort Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Er hat in Lemgo in einem Betrieb den Beruf des Nutzfahrzeug-Mechatronikers gelernt. Seit 2021 war er bereits hauptamtlicher Gerätewart der Feuerwehr der Stadt Lage. Da er aber in Hövelhof wohnt, kam für ihn die Stellenausschreibung der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock wie gerufen. „Ich habe mich hier beworben, weil ich damit einen wesentlich kürzeren Fahrtweg zur Arbeit habe“, sagt Maurice Müller.
Die Arbeit als Gerätewart sei interessant und spannend. „Ich bin für alles zuständig – von der Dienstkleidung, die nach Einsätzen gewaschen und imprägniert werden muss, bis hin zur Vorbereitung der TÜV-Abnahmen für die Fahrzeuge, aber auch für einzelne Geräte. Ich kümmere mich um die Dienstleister und Handwerker, die in den Feuerwehrgerätehäusern arbeiten und arbeite eng mit den ehrenamtlichen Gerätewarten Markus Eikenbusch und Kevin Schenkel zusammen.“ Maurice Müller unterstützt bei der Fahrzeugwartung und der Wartung aller Einsatzgeräte, achtet darauf, dass Prüffristen eingehalten und Ersatzbeschaffungen nach Ablauf der „Mindesthaltbarkeit“ getätigt werden.
„Da hat sich einiges aufgestaut, das nicht unter die Priorität 1 fällt“, sagt Kammertöns. Ein Beispiel: Auf jedes Fahrzeug gehören vier Fluchthauben, mit denen vor allem Kinder aus verqualmten Räumen gerettet werden. Die Hauben seien zwar nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit nicht unwirksam, aber er wolle nicht riskieren, dass die Feuerwehr davon eingeholt werde, wenn mal etwas nicht funktionieren sollte.
Maurice Müllers wichtigste Aufgabe wird die Administration sein. „Wir haben zum 1. Oktober ein neues Verwaltungsprogramm bekommen, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Maurice Müller eingestellt worden ist. Er lernt jetzt die Feuerwehr bis ins kleinste Detail kennen und wird vermutlich in zwei Jahren unabkömmlich sein“, sagt Daniel Kammertöns.
Maurice Müller ist für beide Löschzüge zuständig und pendelt nach Bedarf zwischen den Feuerwehrgerätehäusern Stukenbrock und Schloß Holte. Er fährt in der Freizeit Fahrrad und Motorrad und geht gern mit seinem Hund Cleo, einer Jack-Russell-Mix-Dame, spazieren.
Quelle: Westfalen-Blatt:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/maurice-mueller-erster-hauptamtlicher-geraetewart-3199908
Neue Technik zum Schutz der Bürger
(Schloß Holte-Stukenbrock; 25.11.2024)
Von Monika Schönfeld, Westfalen-Blatt
299 PS und 14,5 Tonnen Leergewicht – und das sind nicht die einzigen Superlative des neuen Drehleiterfahrzeugs, das Bürgermeister Hubert Erichlandwehr am Sonntag in einer Feierstunde der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock übergeben hat. Das neue Fahrzeug hat 1,1 Millionen Euro gekostet.
Bürgermeister Hubert Erichlandwehr hat den symbolischen Zündschlüssel an den Chef der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, Daniel Kammertöns,
Die Drehleiter ersetzt den 27 Jahre alten Vorgänger. Und dessen Vorgänger, quasi der Drehleiter-Opa, wurde damals scherzhaft „Apfelpflücker“ genannt. Das neue Drehleiterfahrzeug wurde schneller als gedacht von der Firma Rosenbauer in Karlsruhe fertiggestellt. „Mit modernster Ausstattung, einer Leiter, die sich auf 32 Meter ausfahren lässt, mit einem Rettungskorb, der mit 500 Kilogramm belastbar ist“, so Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.
„Die Drehleiter ist das Taschenmesser der Feuerwehr, flexibel einsetzbar. Und gleichzeitig zeigt es die Wertschätzung für die Feuerwehrleute, die im Einsatz oft die eigene Gesundheit einsetzen, um Menschen zu retten. “ Erst vergangene Woche hatte der Brandschutzbedarfsplan der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock Bestnoten bescheinigt. „Kommen Sie gesund vom Einsatz zurück“, wünschte Erichlandwehr.
Feuerwehrchef Daniel Kammertöns begrüßte die Feuerwehrfamilie und die Vertreter der Nachbarwehren im Feuerwehrgerätehaus Stukenbrock. Er berichtete, dass die alte Drehleiter, für 20 Jahre konzipiert, nach zwei Modernisierungen auf den Tag genau 27 Jahre im Einsatz war. Das neue Fahrzeug hat einen modernen Rettungskorb, der auch Schachtrettung mit einem Hebesystem gewährleistet. Eine fest installierte Wasserleitung in der Leiter macht das Löschen einfacher.
Und mit den Lichtmasten, so Kammertöns scherzhaft, könne man auch ein Fußballspiel in der dritten Liga ausleuchten.
Die Anforderungen an die neue Drehleiter hatten Gerätewart Markus Eikenbusch und Sebastian Drewes von 2020 bis 2023 erarbeitet. Ausbilder Markus Sander, inzwischen Löschzugführer in Stukenbrock, hat die Drehleitermaschinisten trainiert. 2023 habe die Stadtverwaltung das Leistungsverzeichnis bewertet, im März 2023 ausgeschrieben und im November 2023 den Auftrag an die Firma Rosenbauer in Karlsruhe erteilt. Am 26. August haben Mitglieder der Feuerwehr das Fahrzeug aus Karlsruhe abgeholt und seitdem damit intensiv geübt. Am Dienstag wird die Maschine in Dienst genommen. Nach ausführlicher Beratung bleibt der Standort der Drehleiter in Stukenbrock.
Polizeidekan Monsignore Wolfgang Bender segnete das Fahrzeug und alle, die mit ihm arbeiten werden. Fürs Cockpit gab es ein kleines Kreuz als Zeichen für Gottes Segen und Beistand. Bender nahm aus dem Buch Genesis Jakobs Traum als Vorlage. „Auf der Himmelsleiter sieht Jakob die Engel aufsteigen. Gott spricht zu ihm: Ich verlasse dich nicht. Das ist eine »Feuerwehrleute riskieren im Einsatz oft die eigene Gesundheit, um Menschen zu retten.«
Bürgermeister Hubert Erichlandwehr Zusage auch in Krisenzeiten. Die Engel sind die Zeichen des Schutzes, den die Feuerwehrleute Menschen in Not angedeihen lassen. Durch die Menschen wirkt Gott.“
Monsignore Wolfgang Bender dankte den Feuerwehrleuten für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft, wünschte ihnen Kraft und Ausdauer, bat Gott darum, sie gesund aus dem Einsatz kommen zu lassen, wünschte Kameradschaft und Teamgeist und die Kraft, auch Hilflosigkeit auszuhalten und Mut, darüber zu sprechen.
Von Monika Schönfeld, Westfalen-Blatt299 PS und 14,5 Tonnen Leergewicht – und das sind nicht die einzigen Superlative des neuen Drehleiterfahrzeugs, das Bürgermeister Hubert Erichlandwehr am Sonntag in einer Feierstunde der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock übergeben hat. Das neue Fahrzeug hat 1,1 Millionen Euro gekostet.
Bürgermeister Hubert Erichlandwehr hat den symbolischen Zündschlüssel an den Chef der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock, Daniel Kammertöns,
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überreicht. Und der reichte ihn weiter an Stukenbrocks Löschzugführer und Ausbilder Markus Sander, der ihn wiederum an Gerätewart Markus Eikenbusch weitergab. Die Drehleiter ersetzt den 27 Jahre alten Vorgänger. Und dessen Vorgänger, quasi der Drehleiter-Opa, wurde damals scherzhaft „Apfelpflücker“ genannt. Das neue Drehleiterfahrzeug wurde schneller als gedacht von der Firma Rosenbauer in Karlsruhe fertiggestellt. „Mit modernster Ausstattung, einer Leiter, die sich auf 32 Meter ausfahren lässt, mit einem Rettungskorb, der mit 500 Kilogramm belastbar ist“, so Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.
„Die Drehleiter ist das Taschenmesser der Feuerwehr, flexibel einsetzbar. Und gleichzeitig zeigt es die Wertschätzung für die Feuerwehrleute, die im Einsatz oft die eigene Gesundheit einsetzen, um Menschen zu retten. “ Erst vergangene Woche hatte der Brandschutzbedarfsplan der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock Bestnoten bescheinigt. „Kommen Sie gesund vom Einsatz zurück“, wünschte Erichlandwehr.
Feuerwehrchef Daniel Kammertöns begrüßte die Feuerwehrfamilie und die Vertreter der Nachbarwehren im Feuerwehrgerätehaus Stukenbrock. Er berichtete, dass die alte Drehleiter, für 20 Jahre konzipiert, nach zwei Modernisierungen auf den Tag genau 27 Jahre im Einsatz war. Das neue Fahrzeug hat einen modernen Rettungskorb, der auch Schachtrettung mit einem Hebesystem gewährleistet. Eine fest installierte Wasserleitung in der Leiter macht das Löschen einfacher.
Und mit den Lichtmasten, so Kammertöns scherzhaft, könne man auch ein Fußballspiel in der dritten Liga ausleuchten.
Die Anforderungen an die neue Drehleiter hatten Gerätewart Markus Eikenbusch und Sebastian Drewes von 2020 bis 2023 erarbeitet. Ausbilder Markus Sander, inzwischen Löschzugführer in Stukenbrock, hat die Drehleitermaschinisten trainiert. 2023 habe die Stadtverwaltung das Leistungsverzeichnis bewertet, im März 2023 ausgeschrieben und im November 2023 den Auftrag an die Firma Rosenbauer in Karlsruhe erteilt. Am 26. August haben Mitglieder der Feuerwehr das Fahrzeug aus Karlsruhe abgeholt und seitdem damit intensiv geübt. Am Dienstag wird die Maschine in Dienst genommen. Nach ausführlicher Beratung bleibt der Standort der Drehleiter in Stukenbrock.
Polizeidekan Monsignore Wolfgang Bender segnete das Fahrzeug und alle, die mit ihm arbeiten werden. Fürs Cockpit gab es ein kleines Kreuz als Zeichen für Gottes Segen und Beistand. Bender nahm aus dem Buch Genesis Jakobs Traum als Vorlage. „Auf der Himmelsleiter sieht Jakob die Engel aufsteigen. Gott spricht zu ihm: Ich verlasse dich nicht. Das ist eine »Feuerwehrleute riskieren im Einsatz oft die eigene Gesundheit, um Menschen zu retten.«
Bürgermeister Hubert Erichlandwehr Zusage auch in Krisenzeiten. Die Engel sind die Zeichen des Schutzes, den die Feuerwehrleute Menschen in Not angedeihen lassen. Durch die Menschen wirkt Gott.“
Monsignore Wolfgang Bender dankte den Feuerwehrleuten für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft, wünschte ihnen Kraft und Ausdauer, bat Gott darum, sie gesund aus dem Einsatz kommen zu lassen, wünschte Kameradschaft und Teamgeist und die Kraft, auch Hilflosigkeit auszuhalten und Mut, darüber zu sprechen.
Gute Noten für die Feuerwehr in der Stadt
(Schloß Holte-Stukenbrock; 21.11.2024)
SCHLOß HOLTE-STUKENBROCK, (WB/ero)
Alle fünf Jahre wird der Brandschutzbedarfsplan der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock
fortgeschrieben. Während der Sitzung des Ordnungsausschusses war es wieder
soweit – Jochen Siepe von der Firma „Saveplan“ präsentierte und erläuterte den Entwurf.
Ergebnis: Die Feuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock ist gut und effektiv aufgestellt.
„Sie kann weiterhin als leistungsfähig bezeichnet werden.
Um die Leistungsfähigkeit zu wahren, sind in Teilbereichen
sagt Siepe. Kritisch sieht er den Zustand des Feuerwehrhauses in Schloß Holte.
„Die bauliche Funktion des Feuerwehrhauses ist aber grundsätzlich gut“, sagt Siepe.
Derzeit werde ein Carport mit Unterstellmöglichkeit für fünf Fahrzeuge errichtet. Zudem
sei eine Erweiterung der Umkleidebereiche für die Damen und Herren erforderlich.
Dies beinhalte auch neue Spinde für aktive Kräfte, ein sogenanntes Schwarz-Weiß-Prinzip
wie bereits in Stukenbrock umgesetzt. Durch dieses Prinzip soll eine Verschleppung
von unerwünschten Stoffen vermieden werden. Auch separate Möglichkeiten für die Jugendfeuerwehr
müssten eingeplant werden. „Ein Jugendraum wäre wünschenswert,
wenn auch nicht zwingend erforderlich, da der Schwerpunkt der Jugendfeuerwehrausbildung
in Stukenbrock liegt“, so Siepe. „Wann die Umbauarbeiten beginnen und wie viel das alles
kostet, steht noch in den Sternen“, so Fachbereichsleiter Egon Henkenjohann während
seiner letzten Sitzung im Ordnungsausschuss. Er hört nach 45 Jahren in der Stadtverwaltung
auf. „Der 20. Dezember ist mein letzter Tag – ich habe die Zeit hier genossen und freue
mich auf die kommende Zeit.“
SCHLOß HOLTE-STUKENBROCK, (WB/ero) Alle fünf Jahre wird der Brandschutzbedarfsplan der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock
fortgeschrieben. Während der Sitzung des Ordnungsausschusses war es wieder
soweit – Jochen Siepe von der Firma „Saveplan“ präsentierte und erläuterte den Entwurf.
Ergebnis: Die Feuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock ist gut und effektiv aufgestellt.
„Sie kann weiterhin als leistungsfähig bezeichnet werden.
Um die Leistungsfähigkeit zu wahren, sind in Teilbereichen
...mehr
moderate Steigerungen notwendig“,sagt Siepe. Kritisch sieht er den Zustand des Feuerwehrhauses in Schloß Holte.
„Die bauliche Funktion des Feuerwehrhauses ist aber grundsätzlich gut“, sagt Siepe.
Derzeit werde ein Carport mit Unterstellmöglichkeit für fünf Fahrzeuge errichtet. Zudem
sei eine Erweiterung der Umkleidebereiche für die Damen und Herren erforderlich.
Dies beinhalte auch neue Spinde für aktive Kräfte, ein sogenanntes Schwarz-Weiß-Prinzip
wie bereits in Stukenbrock umgesetzt. Durch dieses Prinzip soll eine Verschleppung
von unerwünschten Stoffen vermieden werden. Auch separate Möglichkeiten für die Jugendfeuerwehr
müssten eingeplant werden. „Ein Jugendraum wäre wünschenswert,
wenn auch nicht zwingend erforderlich, da der Schwerpunkt der Jugendfeuerwehrausbildung
in Stukenbrock liegt“, so Siepe. „Wann die Umbauarbeiten beginnen und wie viel das alles
kostet, steht noch in den Sternen“, so Fachbereichsleiter Egon Henkenjohann während
seiner letzten Sitzung im Ordnungsausschuss. Er hört nach 45 Jahren in der Stadtverwaltung
auf. „Der 20. Dezember ist mein letzter Tag – ich habe die Zeit hier genossen und freue
mich auf die kommende Zeit.“
Kohlenmonoxid für Kinder und Schwangere besonders gefährlich
(Schloß Holte-Stukenbrock; 27.10.2024)
Kohlenmonoxid für Kinder und Schwangere besonders
gefährlich – mit Zeitumstellung Prävention verstärken
• Winterzeit und Heizperiode erhöhen die Gefahr von CO-Vergiftungen
• Schwerwiegende gesundheitliche Folgen für Schwangere und Kinder
• CO-Warnmelder warnen zuverlässig vor Vergiftungsgefahr
Mit der Umstellung auf die Winterzeit am 27. Oktober und dem Beginn der
Heizperiode steigt die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen. Das Risiko ist
besonders für Kinder und Schwangere
unsichtbaren, geruchlosen und hochgiftigen Gases in der Raumluft können
schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. In den vergangenen zehn
Jahren wurden durchschnittlich 3.500 Patientinnen und Patienten jährlich mit
einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in Deutschlands Krankenhäuser eingeliefert.
Erhöhtes Risiko für Kinder und Jugendliche
Kinder sind aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Stoffwechsels besonders
anfällig für Kohlenmonoxidvergiftungen. Bereits geringe CO-Konzentrationen
verdrängen den Sauerstoff im Blut, was zu Symptomen wie Kopfschmerzen,
Schwindel und Übelkeit führen kann. In schweren Fällen drohen
Bewusstlosigkeit und bleibende Schäden am Nervensystem. Auch Teenager
sind häufig betroffen: In Marl starb im letzten August eine 13-Jährige an einer
CO-Vergiftung im Bad. Zwei Schwestern des Opfers im Alter von zehn Monaten
und zwei Jahren wurden mit einer CO-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Schwangere: Gefährliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind
Schwangere Frauen sind nicht nur selbst einer erhöhten Gefahr ausgesetzt,
sondern tragen auch ein erhebliches Risiko für das ungeborene Kind.
Kohlenmonoxid gelangt über die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus und
beeinträchtigt dessen Sauerstoffversorgung. Dies kann zu
Entwicklungsstörungen, Wachstumsverzögerungen und im schlimmsten Fall zur
Fehl- oder Frühgeburt führen. Besonders tückisch: Erste Anzeichen einer
Vergiftung wie Übelkeit oder Schwindel werden oft als
Schwangerschaftssymptome fehlinterpretiert.
Zeitumstellung: Wintermonate erhöhen die Gefahr
Bei der Nutzung von Öfen, Ölheizungen, Kaminen und gasbetriebenen
Heizgeräten, die fossile Brennstoffe verbrennen, kann sich ohne ausreichende
Belüftung oder durch defekte Geräte Kohlenmonoxid bilden, was zu schweren
Gesundheitsschäden und sogar zu Todesfällen führen kann. Die Zeitumstellung
auf die Winterzeit ist daher der ideale Anlass, um Vorsorgemaßnahmen zu
ergreifen. „Viele Menschen unterschätzen die Gefahr von
Kohlenmonoxidvergiftungen gerade jetzt, wenn die Heizperiode beginnt“, erklärt
Anne Wentzel, Vorsitzende der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid
Vergiftungen und ergänzt: „Überall dort, wo mit fossilen Brennstoffen wie Öl,
Gas oder Holz geheizt wird sollten CO-Warnmelder zur Standardausrüstung
gehören. Das gilt umso mehr, wenn Kinder oder Schwangere im Haushalt
leben.“
Prävention: CO-Warnmelder und regelmäßige Wartung
Der beste Schutz gegen eine CO-Vergiftung ist die Installation von CO
Warnmeldern in Schlaf- und Wohnräumen. Sie alarmieren frühzeitig bei einer
erhöhten CO-Konzentration. Auch die regelmäßige Wartung von Gasthermen,
Öfen, Kaminen und Schornsteinen ist unerlässlich, um das Risiko zu
minimieren. „Die Risiken einer Kohlenmonoxidvergiftung sind insbesondere für
Kinder und Schwangere gravierend“, warnt Dr. Hella Körner-Göbel von der
Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V.
(BAND). „Deshalb ist die Zeitumstellung ein perfekter Anlass, um CO
Warnmelder zu installieren und Heizungen überprüfen zu lassen. Das schützt
nicht nur die eigene Gesundheit, sondern kann auch Leben retten.“
Hinweise zur richtigen Montage und Bedienung von CO-Meldern finden Sie
unter https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr
2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen
Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte
(BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik,
das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), der Deutsche Energieholz- und Pellet
Verband e.V. (DEPV) sowie verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid
Meldern.
Pressekontakt
Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
„CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!“
Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
info@co-macht-ko.de
Kohlenmonoxid für Kinder und Schwangere besonders gefährlich – mit Zeitumstellung Prävention verstärken
• Winterzeit und Heizperiode erhöhen die Gefahr von CO-Vergiftungen
• Schwerwiegende gesundheitliche Folgen für Schwangere und Kinder
• CO-Warnmelder warnen zuverlässig vor Vergiftungsgefahr
Mit der Umstellung auf die Winterzeit am 27. Oktober und dem Beginn der
Heizperiode steigt die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen. Das Risiko ist
besonders für Kinder und Schwangere
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hoch. Schon geringe Mengen des unsichtbaren, geruchlosen und hochgiftigen Gases in der Raumluft können
schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. In den vergangenen zehn
Jahren wurden durchschnittlich 3.500 Patientinnen und Patienten jährlich mit
einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in Deutschlands Krankenhäuser eingeliefert.
Erhöhtes Risiko für Kinder und Jugendliche
Kinder sind aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Stoffwechsels besonders
anfällig für Kohlenmonoxidvergiftungen. Bereits geringe CO-Konzentrationen
verdrängen den Sauerstoff im Blut, was zu Symptomen wie Kopfschmerzen,
Schwindel und Übelkeit führen kann. In schweren Fällen drohen
Bewusstlosigkeit und bleibende Schäden am Nervensystem. Auch Teenager
sind häufig betroffen: In Marl starb im letzten August eine 13-Jährige an einer
CO-Vergiftung im Bad. Zwei Schwestern des Opfers im Alter von zehn Monaten
und zwei Jahren wurden mit einer CO-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Schwangere: Gefährliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind
Schwangere Frauen sind nicht nur selbst einer erhöhten Gefahr ausgesetzt,
sondern tragen auch ein erhebliches Risiko für das ungeborene Kind.
Kohlenmonoxid gelangt über die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus und
beeinträchtigt dessen Sauerstoffversorgung. Dies kann zu
Entwicklungsstörungen, Wachstumsverzögerungen und im schlimmsten Fall zur
Fehl- oder Frühgeburt führen. Besonders tückisch: Erste Anzeichen einer
Vergiftung wie Übelkeit oder Schwindel werden oft als
Schwangerschaftssymptome fehlinterpretiert.
Zeitumstellung: Wintermonate erhöhen die Gefahr
Bei der Nutzung von Öfen, Ölheizungen, Kaminen und gasbetriebenen
Heizgeräten, die fossile Brennstoffe verbrennen, kann sich ohne ausreichende
Belüftung oder durch defekte Geräte Kohlenmonoxid bilden, was zu schweren
Gesundheitsschäden und sogar zu Todesfällen führen kann. Die Zeitumstellung
auf die Winterzeit ist daher der ideale Anlass, um Vorsorgemaßnahmen zu
ergreifen. „Viele Menschen unterschätzen die Gefahr von
Kohlenmonoxidvergiftungen gerade jetzt, wenn die Heizperiode beginnt“, erklärt
Anne Wentzel, Vorsitzende der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid
Vergiftungen und ergänzt: „Überall dort, wo mit fossilen Brennstoffen wie Öl,
Gas oder Holz geheizt wird sollten CO-Warnmelder zur Standardausrüstung
gehören. Das gilt umso mehr, wenn Kinder oder Schwangere im Haushalt
leben.“
Prävention: CO-Warnmelder und regelmäßige Wartung
Der beste Schutz gegen eine CO-Vergiftung ist die Installation von CO
Warnmeldern in Schlaf- und Wohnräumen. Sie alarmieren frühzeitig bei einer
erhöhten CO-Konzentration. Auch die regelmäßige Wartung von Gasthermen,
Öfen, Kaminen und Schornsteinen ist unerlässlich, um das Risiko zu
minimieren. „Die Risiken einer Kohlenmonoxidvergiftung sind insbesondere für
Kinder und Schwangere gravierend“, warnt Dr. Hella Körner-Göbel von der
Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V.
(BAND). „Deshalb ist die Zeitumstellung ein perfekter Anlass, um CO
Warnmelder zu installieren und Heizungen überprüfen zu lassen. Das schützt
nicht nur die eigene Gesundheit, sondern kann auch Leben retten.“
Hinweise zur richtigen Montage und Bedienung von CO-Meldern finden Sie
unter https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr
2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen
Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte
(BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik,
das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), der Deutsche Energieholz- und Pellet
Verband e.V. (DEPV) sowie verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid
Meldern.
Pressekontakt
Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
„CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!“
Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
info@co-macht-ko.de
Schloß Holte-Stukenbrock