Freiwillige Feuerwehr
Schloß Holte-Stukenbrock

Freiwillige Feuerwehr - Schloß Holte-Stukenbrock

Hauswand stürzt ein

(Schloß Holte-Stukenbrock; 06.06.2021) Einsatz der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks am Libellenweg in Schloß Holte-Stukenbrock

Von Monika Schönfeld, Westfalen-Blatt

Bei Renovierungs- und Umbauarbeiten ist am Libellenweg am Sonntagvormittag ein Teil einer Hauswand eines Einfamilienhauses eingestürzt. Verletzt wurde niemand.
Der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Fabian Johann-vor-der-Brüggen wurde um 11.24 Uhr alarmiert. „Die Hauswand drohte komplett abzurutschen“, sagt der Löschzugführer. Die ersten Maßnahmen zur Absicherung und Abstützung haben die Feuerwehrleute getroffen, dann den Bauberater des Technischen Hilfswerks angefordert. Der alarmierte die Ortsgruppe Gütersloh, die nachmittags mit 18 Leuten der Fachgruppe Bergung und dem Einsatzgerüstsystem anrückte. „Wir werden im Gebäude zwei Türme errichten, die die Decke zum Obergeschoss abstützen“, berichtete eine Sprecherin des THW. Das ursprüngliche Haus ist etwa 120 Jahre alt und wurde um 1950 umgebaut.

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/hauswand-sturzt-ein-1048165?pid=true

Vorsichtige Öffnungsstrategie bei den Feuerwehren im Kreis Gütersloh

(Schloß Holte-Stukenbrock; 21.05.2021) Der Leiter der Wehr in SHS lobt seine Kameraden: Im Dienst hat es keine Coronainfektionen gegeben, und auch privat nehmen die Helfer die Gefahr offenbar ernst. Corona-Fälle hat es in der Wehr trotzdem gegeben.

Von Sigurd Gringel, www.nw-news.de

Schloß Holte-Stukenbrock. Sport, Einzelhandel, Gastronomie – immer mehr scheint wegen sinkender Infektionszahlen langsam wieder möglich zu werden. Auch für die Feuerwehren. Die Mitglieder der Löschzüge Stukenbrock und Schloß Holte nehmen ihre Übungsdienste jetzt wieder auf. Zunächst in Kleingruppen. Die vorsichtige Öffnungsstrategie gilt für alle Feuerwehren im Kreisgebiet; sie tritt stufenweise in Kraft, abhängig von den Inzidenzzahlen. Seinen Kameraden spricht Feuerwehrleiter Claus Oberteicher ein Lob aus. Sie sind in der Pandemie ihrer Vorbildfunktion gerecht geworden, sagt er.

Fast ein Jahr lang ruhte das Feuerwehrleben. Einsätze fanden natürlich wie gewohnt zu Tag- und Nachtzeiten statt, aber die praktische und theoretische Ausbildung, Lehrgänge, gesellige Abende und die Stunden der Nachwuchsfeuerwehr ruhten. Lediglich im Sommer, als das Infektionsgeschehen sich beruhigte, war unter Einhaltung der AHA-Regeln manches möglich. „Wir konnten im Sommer draußen in Kleingruppen üben", sagt Claus Oberteicher. Doch mit Beginn der dritten Welle im November fiel auch das flach.

Das jetzige Öffnungskonzept ist mit allen Leitern der Feuerwehren im Kreisgebiet abgestimmt. Ab einer Wocheninzidenz zwischen 50 und 165 können wieder praktische Übungen in Kleingruppen vorgenommen werden – am besten draußen, ansonsten gegebenenfalls mit entsprechendem Schutz. Etwa 95 Prozent der Feuerwehrleute haben mindestens die erste Schutzimpfung erhalten, schätzt Claus Oberteicher. Sollten die Zahlen wider Erwarten erneut emporschnellen, auf mehr als 165, dann wird der Übungsbetrieb sofort wieder eingestellt.

Alle theoretischen Ausbildungsinhalte werden weiterhin in Online-Formaten durchgeführt, normalerweise treffen sich Helfer im 14-tägigen Rhythmus, um Themen wie Atemschutz oder Unfallrettung auch in der Theorie durchzugehen. Die Lehrgänge am Institut der Feuerwehr ruhen. Um Ansteckungen zu vermeiden sieht das Konzept vor, zu Beginn eines jeden Übungsdienstes Selbsttests durchzuführen. Ebenso bleiben das Tragen von FFP2-Masken und das Abstandhalten sowie die Hygienevorschriften unerlässlich, stellt Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper heraus.

„Wir möchten weiterhin sicherstellen, schnelle und schlagkräftige Feuerwehren für die Bürger im Kreis Gütersloh vorzuhalten und einzusetzen. Hierzu bedarf es zwingend einer guten, aber insbesondere kontinuierlichen Ausbildung aller Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Kreis. Das letzte Jahr unter dem Einfluss der Pandemie hat in den Feuerwehren Spuren hinterlassen, die es jetzt gilt, aufzuarbeiten."

Grundlage der Öffnungsstrategie ist eine Gefährdungsbeurteilung für die Feuerwehren im Kreis, die seit Ausbruch der Pandemie erstellt sowie entsprechend der Pandemie-Lage angepasst wurde und seither Anwendung bei allen Wehren im Kreisgebiet findet. Das erarbeitete Konzept beinhaltet auch die stufenweise Öffnung der Kreisfeuerwehrschule Gütersloh in St. Vit und die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings. Ebenso ist die Atemschutz-Übungsanlage an der Kreisfeuerwehrzentrale Gütersloh in St. Vit geöffnet.

„Diesbezüglich besteht ein besonderer Druck aus Richtung der Unfallkasse NRW, die auf die Durchführung der jährlich zu absolvierenden Belastungsübungen eines jeden Atemschutzgeräteträgers aus Sicherheitsgründen drängt", teilt Dietmar Holtkemper mit. Für jeden dieser Bereiche gebe es mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzepte.
Die Geselligkeit wollen alle so schnell wie möglich zurück

Ob die Jugendarbeit, die analog zur Öffnungsstrategie für die erwachsenen Feuerwehrleute wieder angeboten wird, Schaden genommen hat, sei jetzt noch schwierig abzuschätzen, sagt Claus Oberteicher. „Ich hoffe, dass wir nichts merken und die Jugendlichen wieder Spaß an der Arbeit haben." Die Jugendfeuerwehr ist auf 20 Plätze begrenzt, 19 sind vergeben.

Der Feuerwehrleiter hofft, dass bald auch wieder die geselligen Runden, die wichtig für den Zusammenhalt sind, stattfinden können. „Die möchten alle so schnell wie möglich wiederhaben." Besonders auch die Alters- und Ehrenabteilung, deren regelmäßige Treffen ebenfalls nicht stattfinden können.

Claus Oberteicher betont, dass kein einziger Corona-Fall auf den Dienstbetrieb zurückzuführen ist. Es hat zwar Infektionsfälle gegeben – im Höchstfall drei gleichzeitig, weil sich eine ganze „Feuerwehrfamilie" angesteckt hatte –, vom kaum spürbaren Verlauf bis hin zum Krankenhausaufenthalt. Schlagkräftig seien die Löschzüge aber stets geblieben.

Und offenbar sind die Feuerwehrleute ihrer Vorbildfunktion auch gerecht geworden, findet Claus Oberteicher. Kontakte seien rigoros reduziert worden. Er glaubt, dass das Verständnis für die Maßnahmen innerhalb der Feuerwehr sogar gewachsen ist. „Jeder hat mal Corona erlebt und gesehen, was die Krankheit bewirken kann." Deswegen gelte es auch bei sinkenden Zahlen, die Lage weiterhin ernst zu nehmen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/23015350_Vorsichtige-Oeffnungsstrategie-bei-den-Feuerwehren-im-Kreis-Guetersloh.html

Garage in Schloß Holte-Stukenbrock abgebrannt

(Schloß Holte-Stukenbrock; 24.03.2021) Einen hohen Sachschaden hat ein Feuer in der Nacht in Schloß Holte-Stukenbrock verursacht. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Von Andreas Eickhoff, www.nw-news.de

Schloß Holte-Stukenbrock. Rund 60 Feuerwehrleute der beiden Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock mussten in der Nacht zu Mittwoch mit Unterstützung vom Löschzug Kaunitz ausrücken, um einen Garagenbrand am Liemker Weitekamp zu löschen. Kurz vor 3 Uhr waren die Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert worden.

Mit dem Alarmstichwort „Menschenleben in Gefahr" rückten die Blauröcke aus. „Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen die Bewohner des angrenzenden Wohnhauses aber bereits im Freien", berichtete Stadtbrandinspektor Claus Oberteicher als Einsatzleiter. Das freistehende Gebäude mit Satteldach stand im Vollbrand, das Tor hatte sich aufgrund der Hitze bereits verformt und musste von den Feuerwehrleuten vollends aus der Verankerung gerissen werden. Während der Löscharbeiten wurden ferner zwei Campinggasflaschen aus der Garage geborgen.

„In der Anfangsphase haben sich sechs Kameraden mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen, berichtete Oberteicher weiter. Zwar konnte der Brand so schnell eingedämmt werden, doch der Schaden dürfte dennoch groß sein.

Während die Grundmauern des Gebäudes augenscheinlich keinen nennenswerten Schaden erlitten, brannte der hölzerne Dachstuhl weitestgehend weg. Auch der in dem Stellplatz geparkte Pkw konnte von den Feuerwehrleuten nicht gerettet werden, er brannte vollständig aus.„100.000 Euro sind da schnell erreicht" bilanzierte Oberteicher noch während der Löscharbeiten vorsichtig. Die Polizei schätzt die Höhe des Sachschadens auf etwa 50.000 Euro.

Seine Kameraden aus Kaunitz konnte er nach knapp einer Stunde entlassen. Im Pendelverkehr zu einem etwa 500 Meter Luftlinie entfernten Bohrbrunnen wurde das Löschwasser zum Brandort befördert. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 6 Uhr. Erst dann konnten die letzten Fahrzeuge wieder einrücken.

Linnk zum Artikel:
https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/22979573_Garage-in-Schloss-Holte-Stukenbrock-abgebrannt.html
24.07.21 12:00 - PKW
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