Freiwillige Feuerwehr
Schloß Holte-Stukenbrock

Freiwillige Feuerwehr - Schloß Holte-Stukenbrock

Mann aus SHS staunt nicht schlecht: Ein Pelikan steht im Garten

(Schloß Holte-Stukenbrock; 14.06.2022) Von Sigurd Gringel, nw-news.de

Schloß Holte-Stukenbrock. Zuerst dachte Jan Henning Engbert, jemand hätte ihm einen Streich gespielt und heimlich eine Skulptur in den Garten gestellt. Auf den zweiten Blick sah er, dass es sich um einen lebendigen Pelikan handelte. Der ist am Montagnachmittag in seinem Garten gelandet. Doch woher kam das Tier?

Jan Henning Engbert informierte die Polizei und rief in den Tierparks der Region an: Olderdissen in Bielefeld, Safariland in Schloß Holte-Stukenbrock und Nadermann in Delbrück-Ostenland. Niemand vermisste einen Pelikan. Er postete die Info auch auf Facebook, und dort erhielt er den Hinweis, auch beim Biohof Bremehr in Verl nachzufragen. Dort leben unter anderem auch einige Alpakas. Treffer.

Doch fünf Minuten, bevor der Besitzer bei den Engberts in Liemke eintraf, flog der Ausreißer schon weiter Richtung Recyclinghof am Altenkamp. Dort konnte der Pelikan aufgegriffen und wieder nach Hause gebracht werden. Kurios: Der Besitzer dachte, das Tier könne gar nicht fliegen.


Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/23285795_Mann-aus-SHS-staunt-nicht-schlecht-Ploetzlich-steht-ein-Pelikan-im-Garten.html

Truppmann-Ausbildung - Lehren aus dem Pilotprojekt ziehen

(Schloß Holte-Stukenbrock; 07.05.2022) Von Marcus Tschackert, Westfalen-Blatt

Verl (WB). Die Truppmann-Ausbildung soll und muss flexibler werden, wenn Freiwillige Feuerwehren auch in Zukunft Nachwuchskräfte für das Ehrenamt begeistern wollen. Die beiden Wehren in Verl und Schloss Holte-Stukenbrock sind Teil eines landesweiten Pilotprojekts, das die Grundausbildung veränderbar und eigenverantwortlicher gestalten soll. 25 Teilnehmer haben in Summe gute Erfahrungen gemacht. Sie sind jetzt Feuerwehrmänner und -frauen.

„Die Ausbildung muss mit der Zeit gehen“, sieht Bruno Wulf, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock, durchaus Reformbedarf. Wulf und Dirk Späte, stellvertretender Löschzugführer, haben gemeinsam den Pilotversuch in Verl geleitet. Dazu gehört etwa, nicht mehr zweimal in der Woche die Ausbildungsbank zu drücken. Die Feuerwehr-Grundausbildung wurde umgestrickt. „Teilnehmer konnten sich jetzt viel Wissen in Selbstlernphasen aneignen. Das war neu“, so Wulf.

Das Material dafür hat das Institut der Feuerwehren (IdF) in Münster aufbereitet und zur Verfügung gestellt. „Wir können jetzt die modernen und digitalen Unterrichtsmöglichkeiten besser einsetzen und nutzen. Inhalte werden zum Beispiel in Videos vermittelt. Oder Teilnehmer müssen in dargestellten Fallsituationen erkennen, was zu tun wäre“, zählt Dirk Späte auf, der auch Gruppenführer in Sürenheide ist.

Entscheidend sei, dass es Themenblöcke in Modulform gebe, deren Inhalte dann in Testatform sofort abgeprüft werden. „Das hat den großen Vorteil, dass am Ende des neunmonatigen Kurses keine Megaprüfung mehr auf die Teilnehmer wartet“, findet Wulf.

Allerdings komme nicht jeder mit der Freiheit des Lernens gleichermaßen zurecht, schränkt Späte ein. Das sei ein Erfahrungswert des zurückliegenden Dreivierteljahres. „Es gibt eben auch hier Last-Minute-Arbeiter, die am Ende etwas Aufschub brauchen“, so Wulf.

Der Theorieanteil hat sich gleichzeitig von 30 auf 50 Prozent verschoben. Themen wie Rechts- oder Gerätekunde ließen sich aus Sicht der Initiatoren besser und flexibler handhaben. Gleichzeitig böte sich die Möglichkeit, das Unterrichtsvolumen von derzeit 160?Einheiten zu reduzieren.

„Die Praxis und Routine stellt sich bei den frischgebackenen Feuerwehrleuten ohnehin bei den Dienstabenden durch permanentes Üben und Wiederholen ein“, so Späte. Die Feuerwehr-Basisausbildung stelle die Voraussetzung für den Dienst dar. Berufliche oder familiäre Situationen sollen aber nicht daran hindern, den Kurs abzuschließen, erklärt Wulf.

Einen Punkt allerdings fanden die 25 Absolventen aus Schloß Holte-Stukenbrock und Verl kritisch. „Die Kameradschaft bleibt bei dieser Form mehr auf der Strecke. Das war einhellige Meinung“, so Wulf. Auch das werde als Erfahrungswert nach Münster weitergegeben. Mit einer Reform rechnen Wulf und Späte erst in drei bis vier Jahren.

Unfall fordert sechs Schwerverletzte

(Schloß Holte-Stukenbrock; 24.02.2022) Von Monika Schönfeld, Westfalen-Blatt

Ein Unfall an der Kreuzung der Kattenheide mit der Kohlriege hat am Donnerstag um 13.40 Uhr sechs Schwerverletzte gefordert. Bei diesem Massenanfall von Verletzten waren beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, Notarzt, drei Rettungswagen und weitere fünf Rettungswagen zur Reserve im Einsatz.

Der 46 Jahre alte Fahrer des VW Touran kam von der Straße Kohlriege und hätte die Vorfahrt achten müssen. Ob er nicht angehalten hat und einfach weiter geradeaus gefahren ist, oder ob er an der unübersichtlichen Kreuzung mitten auf dem Liemker Land den von rechts kommenden Renault Megane nicht gesehen hat, stand am Donnerstag noch nicht fest.

Fest steht nur, dass die 21 Jahre alte Renault-Fahrerin aus Schloß Holte-Stukenbrock nicht mehr anhalten konnte und dem VW in die Beifahrerseite knallte. Der VW wurde über die Kreuzung auf die Wiese geschleudert. Auf der Kattenheider Straße gilt in diesem Bereich Tempo 70. Die Straße ist schmal ohne Randstreifen.

Feuerwehrchef Claus Oberteicher und sein Stellvertreter Bruno Wulf waren mit beiden Löschzügen, 30 Feuerwehrleuten und sieben Fahrzeugen alarmiert worden. „Die beiden Frauen aus dem Renault und drei Insassen aus dem VW konnten die Fahrzeuge ohne Hilfe verlassen. Die Beifahrerin auf dem vorderen Sitz aus dem VW, 44 Jahre alt, wurde von den Feuerwehrleuten mit dem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geschnitten.

Fahrer, Beifahrerin und zwei weitere Beifahrer im Fond, eine Frau (40) und ein Mann (31), stammen aus Rumänien und waren Kollegen, die von der Arbeit kamen. Die Beifahrerin aus dem Renault ist Gütersloherin und wie die Fahrerin 21 Jahre alt.

Der Notarzt und die Rettungssanitäter stabilisierten die Verletzten vor Ort. Sie wurden in Kliniken nach Gütersloh und Bielefeld gebracht.

Notfallseelsorger Monsignore Wolfgang Bender sprach den Verletzten Trost zu, bevor sie transportiert werden konnten.

Die Feuerwehr streute die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden.

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/unfall-fordert-sechs-schwerverletzte-2534978
08.08.22 14:56 - LKW
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